te śvo vṛtram̐ haniṣyanta upāvasan
Da sie am folgenden Tag den Vṛtra erschlagen wollten, blieben sie (die Nacht) bei (dem Feuer) [?].
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 36
te śvo vṛtram̐ haniṣyanta upāvasan
Da sie am folgenden Tag den Vṛtra erschlagen wollten, blieben sie (die Nacht) bei (dem Feuer) [?].
te 'bruvan kasya vāhedam̐ śvo bhavitā kasya vā pacateti
Sie sprachen: „Wessen wird dies morgen sein? Oder für wen kocht ihr?“
ta etam odanam apacanta
Sie kochten diesen Reisbrei.
te paśūn acikayur yatarān vā ime śvaḥ kamitāras te jetāra iti
Sie prüften die Tiere: „Welche von diesen morgen (uns) lieb sein werden, die werden Sieger sein.“ [?]
tebhya etena prātiṣṭhan
Für diese zogen sie mit ihm (dem Reisbrei) aus.
tān etenāyacchan
Sie hielten sie mit ihm zurück (zügelten sie).
paśūnām evaiṣā yatis
Dies ist eben das Zügeln (yati) der Tiere [?].
te śvovijayino 'vasan
Sie blieben, die am nächsten Morgen zu Siegern Bestimmten.
te 'bruvan kasya vāhedam̐ śvo bhavitā kasya vā pacateti
Sie sprachen: „Wessen wird dies morgen sein? Oder für wen kocht ihr?“
ta etam odanam apacanta
Sie kochten diesen Reisbrei.
te 'bruvan māhutam aśiṣmeti
Sie sprachen: „Wir wollen nicht Ungeopfertes essen.“
te marudhbhyo gṛhamedhebhyo 'juhavuḥ
Sie opferten für die Maruts, die Hausopfer-Genossen (gṛhamedha).
paśavo vai maruto gṛhamedhās
Die Gṛhamedha-Maruts sind nämlich das Vieh.
tebhya eva tad ajuhavus
Ihnen eben opferten sie da.
te saṃyattā āsan
Sie standen einander kampfbereit gegenüber.
te 'surā devebhyaḥ kṣudhaṃ prāhiṇvan
Die Asuras schickten den Göttern den Hunger.
tāṃ devāḥ pratiśrutyaitam odanam apacanta
Die Götter, das vernommen, kochten diesen Reisbrei.
sā deveṣu lokam avittvā punar asurān prāviśat
Da (der Hunger) unter den Göttern keinen Raum fand, ging er wieder in die Asuras ein.
sainān niradahat
Er verbrannte sie.
api prativeśa odanaṃ paceta
Auch der Nachbar soll Reisbrei kochen [?].
bhrātṛvyāyaiva kṣudhaṃ prahiṇoti
Er schickt eben dem Feind den Hunger.
sainaṃ nirdahati ‖
Der verbrennt ihn.
yad vai cāturmāsyānāṃ pākayajñasyaiva tad eṣāṃ paśavyam
Was bei den Cāturmāsyas dem Pākayajña [Anm.: kleines Kochopfer, einfache Opferform] gehört, das ist deren Viehgemäßes [?].
gṛhamedhyo vai pākayajñas
Der Pākayajña gehört nämlich zum Hausopfer (gṛhamedhya).
na prayājā ijyante nānuyājās
Man opfert keine Vor-Opfer und keine Nach-Opfer;
na sāmidhenīr anvāha
man spricht die Sāmidhenī-Verse nicht her.
ājyabhāgau yajati
Er opfert die beiden Butteranteile.
tena yajñaḥ kriyate
Dadurch wird das Opfer vollzogen.
agnaye samavadyati
Für Agni schneidet er zusammen ab.
agnis samiṣṭis
Agni ist die Vollendung des Opfers,
agniḥ pratiṣṭhitis
Agni ist der feste Stand;
samiṣṭhyā eva partiṣṭhityai
durch die Vollendung eben zum festen Stand.
paśavo vai gṛhamedhāḥ
Die Gṛhamedhas sind nämlich das Vieh.
paśava iḍā
Das Vieh ist die Iḍā (Opferspeise-Anteil).
tasmād iḍām upahvayante
Darum ruft man die Iḍā an.
niṣkāṣo nidhīyate
Der Rückstand (Niṣkāṣa) wird beiseitegelegt,
saṃtatyai
zur Fortsetzung.
teṣāṃ vā ubhayeṣām indraḥ prāvasat
Beiden von ihnen (Göttern und Asuras) stand Indra bei [?].
te devā etam indrāya bhāgaṃ nyadadhur
Die Götter legten diesen Anteil für Indra nieder:
asmāñ chvo nihitabhāgo vṛṇātā iti
„Er möge uns morgen wählen, wenn sein Anteil niedergelegt ist.“
ruvatho vaṣaṭkāras
Das Brüllen ist der Vaṣaṭ-Ruf.
atho asurāṇām eva tad vṛṣabham atyāhvayan
Zudem riefen sie damit den Stier der Asuras selbst herüber [?].
asmān prajanayād iti
„Er möge uns Nachkommenschaft zeugen“ – so.
ṛṣabham āhvayati
Er ruft den Stier.
indram eva tan nihvayate
Den Indra eben ruft er damit herbei.
atho puṣṭim eva bhrātṛvyasya vṛṅkte ‖
Und er nimmt dem Feind das Gedeihen eben weg.