Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 8

Hymne 8.10 Schönheitszauber der Frau mit Honig

yad aśvinā oṣadhīṣv / āsiktaṃ puṣkarasrajā / vīrudho madhu bibhrati | / tenāham asyā mūrdhānam / abhi ṣiñcāmi nāryāḥ ||

Was, ihr Aśvins, in den Pflanzen [als Honig] ausgegossen ist, / [ihr] mit Lotoskranz, / [was] die Pflanzen als Honig tragen: / damit besprenge ich das Haupt / dieser Frau.

yad aśvinā puṣpād adhi / mākṣikaṃ madhu saṃbhṛtam | / anne lavaṇe yan madhu / tenā(…) || see 1de

Was, ihr Aśvins, aus der Blume, / als Bienenhonig gesammelt ist, / was in Speise und Salz an Honig ist: / damit [besprenge ich ...; wie 1de].

yad aśvinā gulgunyā- / -āñjane madhu saṃbhṛtaṃ / yad asmin madhughe madhu | / (…) || see 1de

Was, ihr Aśvins, im Guggulu, / in der Salbe an Honig gesammelt ist / und was in diesem Honigtrank an Honig ist: / [damit besprenge ich ...; wie 1de].

yad aśvinākṣa madhu / goṣv aśveṣu yan madhu | / surāyāṃ sicyamānāyāṃ / kīlāle 'dhi yan madhu | / tenā(…) || see 1de

Was, ihr Aśvins, im Würfel an Honig, / was in Rindern und Rossen an Honig ist, / in der ausgegossenen Surā, / und was im Kīlāla an Honig ist: / damit [besprenge ich ...; wie 1de].

yad aśvinā govarcasaṃ / hiraṇyavarcasaṃ hastivarcasam aśvinā | / tenāham asyā mūrdhānam / abhi ṣiñcāmi nāryāḥ ||

Was, ihr Aśvins, Rinderglanz, / Goldglanz, Elefantenglanz [ist], ihr Aśvins: / damit besprenge ich das Haupt / dieser Frau.

abhi nandam abhi modam / abhi darpaṃ kṛṇomi te | / ā te bhagaṃ vartayatām / aśvinā puṣkarasrajā ||

Freude, Lust, / Übermut mache ich dir. / Glück sollen dir heranrollen / die Aśvins mit Lotoskranz.

datsu te varcaḥ subhage / jihvāyāṃ te madhūlakam | / akṣyau nikaraṇī tava / pratīkaṃ madhumattaram ||

In den Zähnen sei dir Glanz, du Glückliche, / auf der Zunge dir Honigsüße; / die Augen sind dir [das] Zurichtende [?]; / dein Antlitz [sei] honigsüßer [als Honig].

ā sacasva talāśeva / vṛkṣa ivāpatikaḥ patim | / tvaṃ sam agrabhīḥ puṃsaḥ / śyena ivānyān patatriṇaḥ ||

Schmiege dich an, wie die Schlingpflanze / am Baum, [wie] die [Pflanze] ohne Gatte den Gatten [sucht]. / Du hast [die] Männer ergriffen, / wie ein Falke andere Vögel.

ā hi te hārṣam udakam / apo bhagābhiṣecanīḥ | / yat te varco 'pakrāntaṃ / mukhasya praticakṣaṇāt | / punas tad aśvinā tvayy / ā dhattāṃ puṣkarasrajā ||

Denn ich habe dir Freudenwasser gebracht, / die Wasser, die Glück-Besprengung sind. / Was dir an Glanz entschwunden ist / durch das Ansehen des Gesichts [?]: / das sollen dir die Aśvins wieder / einsetzen, die mit Lotoskranz.

abhi tvā varcasāsicaṃ / divyena payasā saha | / yathā pativatny aso / devṛgbhyo madhumattarā ||

Ich habe dich mit Glanz besprengt, / mit himmlischer Milch. / Damit du eine Frau mit Gatten seist, / süßer als [die] Schwäger-Verlangenden [?].

bhagaṃ te mitrāvaruṇā / bhagaṃ devī sarasvatī | / bhagaṃ te aśvinobhā- / -ā dhattāṃ puṣkarasrajā ||

Glück [geben] dir Mitra und Varuṇa, / Glück die Göttin Sarasvatī; / Glück sollen dir die beiden Aśvins / einsetzen, die mit Lotoskranz.

patiṃ te rājā varuṇaḥ / patiṃ devo bṛhaspatiḥ | / patiṃ ta indraś cāgniś ca / patiṃ dhātā dadhātu te ||

Einen Gatten [gebe] dir König Varuṇa, / einen Gatten der Gott Bṛhaspati, / einen Gatten dir Indra und Agni; / einen Gatten soll dir Dhātṛ geben.