Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 8

Hymne 8.16 Gegen die Putthajñī-Dämonin

nava ca yā navatiś / cārūḍhā vakṣaṇā anu | / itas tāḥ sarvā naśyantu / nuttāḥ putthajño mayā ||

Die neun und neunzig, die an den Flanken (Weichen) aufgewachsen sind – / von hier sollen sie alle vergehen, / [sie sind] verjagt, die Putthajña, von mir.

sapta ca yāḥ saptatiś / cārūḍhā vakṣaṇā anu | / itas tāḥ sarvā naśyantu / nuttāḥ putthajño mayā ||

Die sieben und siebzig, die an den Flanken aufgewachsen sind – / von hier sollen sie alle vergehen, / [sie sind] verjagt, die Putthajña, von mir.

pañca ca yāḥ pañcāśac / cārūḍhā vakṣaṇā anu | / itas tāḥ sarvā naśyantu / nuttāḥ putthajño mayā ||

Die fünf und fünfzig, die an den Flanken aufgewachsen sind – / von hier sollen sie alle vergehen, / [sie sind] verjagt, die Putthajña, von mir.

ūrubhyāṃ te 'ṣṭhīvadbhyāṃ / pārṣṇibhyāṃ bhaṃsasaḥ | / striyā jāra iva / putthajñīṃ pra mṛṇīmasi ||

Von deinen beiden knieigen Schenkeln, den Fersen, dem Gesäß her – / wie ein Liebhaber [sich] einer Frau [nähert], / so zermalmen wir die Putthajñī.

anusṛptāṃ gahaneṣu / dhrūkṣṇāṃ pāpīṃ śimidvatīm | / tām etāṃ dasyūnāṃ dāsīṃ / pra dahātaś cukākaṇi ||

Die in Dickichten Herangekrochene, [?] Dhrūkṣṇī, die Böse, mit Śimidā(?) [Versehene] [?] – / diese da, die Sklavin der Dasyus, / verbrennt, ihr beiden Cukākaṇi [?].

yā strīṇāṃ putrasadanaṃ / kevaṭān upasarpati | / tām etāṃ dasyūnāṃ dāsīṃ / pra dahātaś cukākaṇi ||

Die zum Kinderhaus der Frauen / zu den Gruben (kevaṭa) [?] hinkriecht – / diese da, die Sklavin der Dasyus, / verbrennt, ihr beiden Cukākaṇi [?].

pra patātaḥ sukaṭanāḍi / suṣeḥ kuṣītako yathā | / srakve te tipraṃ dhakṣyāmi / sā naśiṣyasi putthagi ||

Fliegt fort von hier, [ihr beiden] Sukaṭanāḍi [?], / wie der Kuṣītaka von Suṣi [?]. / An deinem Mundwinkel (srakvan) werde ich das Tipra [?] verbrennen; / so wirst du vergehen, Putthagi.

yadāsyāḥ srakve dahed / yadā mūrdhānam agninā | / athaiṣā dasyūnāṃ dāsī / putthagi ni layiṣyate ||

Wenn man dieser den Mundwinkel, / wenn man ihr den Kopf mit Feuer verbrennt, / dann wird diese Sklavin der Dasyus, / Putthagi, sich verkriechen.

saṃvatsaram acaro / asurebhyaḥ prataṅkinī | / yatra kṣetrasya durgandhi / tat ta etan nyañcanam ||

Ein Jahr lang bist du unter den Asuras umhergezogen, [du] Prataṅkinī [?]. / Wo der Gestank des Feldes [ist], / da ist dieses dein Nyañcana (Ablageplatz [?]).

naitat tava mātaraṃ sthā / na ta etan nyañcanam | / asmākam etad vīrebhyo / devaiḥ prajananaṃ kṛtam ||

Nicht dieses [ist] dein [?] – [für] die Mutter [?] steht es nicht [?] –, / nicht ist dies dein Nyañcana. / Dies ist für uns, die Männer, / von den Göttern als Zeugungsmittel geschaffen.

girau te 'śma putram / udakaṃ himavatsu | / tatropapraskadya nṛty / ajāmi yūtheṣu putthagi ||

Auf dem Berge [ist] dir ein Stein [als] Sohn [?], / Wasser in den Himavat-Bergen [?]. / Dort, hinzuspringend, tanzend, / treibe ich [dich] in den Scharen [?], Putthagi.

sa tvaṃ gobhir aśvaiḥ / prajayā prataraṃ bhava | / yo mā tatra prāhaiṣīr / yatra jīvanti bhadrayā ||

So sei du reicher an Kühen, Rossen, Nachkommenschaft, / der du mich dorthin gesandt hast, / wo sie in Wohlergehen leben [?].