Quellen der Menschheit

Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 13

Anuvāka 13 Agni erlangt durch Opfer schwarzhalsiger Ziegen Glanz, Allmacht und überall Anteil; Regel für den Wünschenden.

agnir vai jāto na vyarocata

Agni leuchtete, als er geboren war, nicht.

so 'kāmayata tejasvī syām iti

Er wünschte: „Möge ich glanzvoll sein.“

so 'gnaye tejasvine 'jaṃ kṛṣṇagrīvam ālabhata

Er brachte dem glanzvollen Agni einen schwarzhalsigen Ziegenbock dar.

tato vai sa tejasvy abhavat

Daraufhin wurde er glanzvoll.

so 'kāmayata sarvatra vibhaveyam iti

Er wünschte: „Möge ich überall mächtig sein.“

so 'gnaye vibhumate 'jaṃ kṛṣṇagrīvam ālabhata

Er brachte dem machtvollen Agni einen schwarzhalsigen Ziegenbock dar.

tato vai sa sarvatra vyabhavat

Daraufhin war er überall mächtig.

so 'kāmayata sarvatrāpibhāgas syām iti

Er wünschte: „Möge ich überall Anteilhaber sein.“

so 'gnaye bhāgine 'jaṃ kṛṣṇagrīvam ālabhata

Er brachte dem Agni, dem Anteilhaber, einen schwarzhalsigen Ziegenbock dar.

tato vai sa sarvatrāpibhāgo 'bhavat

Daraufhin wurde er überall Anteilhaber.

yaḥ kāmayeta tejasvī syām̐ sarvatra vibhaveyam̐ sarvatrāpibhāgas syām iti sa etān āgneyān ajān kṛṣṇagrīvān ālabheta

Wer wünscht: „Möge ich glanzvoll sein, überall mächtig, überall Anteilhaber“, der soll diese für Agni bestimmten schwarzhalsigen Ziegenböcke darbringen.

sarvatrāpibhāgo bhavati ‖

wird überall Anteilhaber.