Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 19

Adhyāya 19 Ursprung des Vighana

Legende: Indra wird von den nichtgöttlichen Zaubern (adevyo māyāḥ) bedrängt, Prajāpati gibt ihm den Vighana, damit erschlägt er alle Widersacher; Etymologie von vighana. Bezug auf Vieh und Bṛhatī am Schluss. ‚ayacanta‘ ist als ‚baten [um ihn]/bedrängten‘ unsicher [?].

indram adevyo māyā ayacanta sa prajāpatim upādhāvavat tasmā etaṃ vighanaṃ prāyacchat tena sarvā mṛdho vyahata yad vyahata tad vighanasya vighanatvam

Den Indra [bedrängten/baten] die nichtgöttlichen Zauber (māyā) [?]; er lief zu Prajāpati; dieser gab ihm diesen Vighana; damit zerschlug er alle Widersacher (mṛdh); dass er zerschlug (vyahata), darin liegt das Wesen des Vighana (vighanatva).

sarvā mṛdho vihate ya evaṃ vidvān vighanena yajate yam evaṃ vidvān vighanena yājayati

Alle Widersacher zerschlägt, wer wissend mit dem Vighana opfert, [ebenso] wen er wissend mit dem Vighana opfern lässt.

paśukāmo yajeta paśavo vai bṛhatī paśuṣv eva pratitiṣṭhati

Wer Vieh begehrt, soll opfern; Vieh ist die Bṛhatī; er findet eben im Vieh Halt.

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