Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 24

Adhyāya 16 Der Verband für Festigkeit mit Mahāvrata in der Mitte

Vier Abhiplavas, Mahāvrata, zwei Abhiplavas, Dvādaśāha: Festigkeit der Jahreszeiten und das Vrata als Speise in der Mitte (wie 24.14 am Mund). Ein Satz läuft in den nächsten über.

atirātraś catvāro 'bhiplavāḥ ṣaḍahā mahāvrataṃ dvāv abhiplavau ṣaḍahau dvādaśāhasya daśāhāny atirātraḥ

Atirātra, vier Abhiplava-Ṣaḍahas, das Mahāvrata, zwei Abhiplava-Ṣaḍahas, die zehn Tage des Dvādaśāha, Atirātra.

ṛtavo na pratyatiṣṭhaṃs ta etābhiḥ pratyatiṣṭhan pratiṣṭhākāmā upeyuḥ

Die Jahreszeiten fanden keinen festen Stand; sie fanden mit diesen festen Stand; die Festigkeit-Wünschenden sollen [es] vollziehen.

praty eva tiṣṭhanti ṣaḍ vā ṛtava ṛtuṣv evaitābhiḥ pratitiṣṭhanti yat kḷptān ṣaḍahān upayanti kḷptyā eva

Sie stehen fest; sechs sind die Jahreszeiten; in den Jahreszeiten eben gewinnen sie mit diesen festen Stand; dass sie geordnete Ṣaḍahas vollziehen: eben zur Ordnung.

athaitad vratam annaṃ vai vrataṃ na vā anyatra madhyād annaṃ dhinoti yad vrataṃ madhyata upayanti madhyata eva tad annādyaṃ dhīyate tasmān madhye sad annaṃ dhinoti

Dann dieses Vrata: Speise ist das Vrata; nicht anderswo als von der Mitte her nährt man sich von Speise; dass sie das Vrata in der Mitte vollziehen: in der Mitte eben wird so die Speise gesetzt; daher nährt Speise, die in der Mitte ist.

yat kḷptau ṣaḍahāv upayanti kḷptyā eva

Dass sie zwei geordnete Ṣaḍahas vollziehen: eben zur Ordnung.

athaitāni dvādaśāhasya daśāhāni vācam avicchinnām upayanti prajananāyāthaitau prāyaṇīyodayanīyāv atirātrau yenaiva prāṇena prayanti tam abhyudyanti

Dann diese zehn Tage des Dvādaśāha: damit üben sie die ununterbrochene Rede aus, zur Fortpflanzung; dann diese beiden Atirātras, Prāyaṇīya und Udayanīya: mit dem Lebenshauch, mit dem sie ausziehen, zu dem gehen sie hinauf [zurück] (abhyudyanti).

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