Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 24

Adhyāya 3 Zwei dreimalige Pañcāhas mit Viśvajit

Verband aus Pañcāhas, Viśvajit und Atirātras. Erklärt werden Chandoma-Tage (Metren), ‚geflügelte‘ Nächte (Wunscherfüllung) und der Trivṛt als Lebenshauch.

atirātras trayaḥ pañcāhā viśvajid atirātras trayaḥ pañcāhā atirātraḥ

Atirātra, drei Pañcāhas, Viśvajit, Atirātra, drei Pañcāhas, Atirātra.

apaśavyaṃ vā etat sattraṃ yad acchandomaṃ yadviśvajiti chandomān upayanti tena chandomavatyas tena paśavyāḥ

Dieses Sattra ist ohne Viehsegen, wenn es ohne Chandoma [-Tage] ist; weil sie beim Viśvajit die Chandomas vollziehen, dadurch sind sie mit Chandomas versehen, dadurch viehreich.

pakṣiṇyo vā etā rātrayo yaṃ kāmaṃ kāmayante tam etābhir abhyaśnuvate yatra yatra hi pakṣī kāmayate tat tad abhyaśnute

Geflügelt sind diese Nächte: welchen Wunsch sie wünschen, den erreichen sie mit diesen; denn wo immer der Vogel wünscht, dorthin gelangt er.

trivṛtā prayanti trivṛtodyanti prāṇā vai trivṛt stomānāṃ prāṇair eva prayanti prāṇeṣu pratitiṣṭhanti

Mit dem Trivṛt ziehen sie aus, mit dem Trivṛt kehren sie [hinauf] zurück; der Lebenshauch ist der Trivṛt unter den Stomas; mit den Lebenshauchen eben ziehen sie aus, in den Lebenshauchen gewinnen sie festen Stand.

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