ambhas stheti
„Wasser seid ihr“ – so:
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 7
ambhas stheti
„Wasser seid ihr“ – so:
ambho hy etās
denn diese sind Wasser (Nass).
mahas stheti
„Herrlichkeit seid ihr“ – so:
maho hy etās
denn diese sind Herrlichkeit.
ūrjas stheti
„Nahrungskraft seid ihr“ – so:
ūrjo hy etās
denn diese sind Nahrungskraft.
rāyaspoṣas stheti
„Gedeihen des Reichtums seid ihr“ – so:
rāyaspoṣo hy etās
denn diese sind Gedeihen des Reichtums.
revatī ramadhvam iti
„Ihr Reichen, ergötzt euch“ – so:
paśavo vai revatīḥ
das Vieh ist nämlich reich.
paśava etad yad antarāgnī
Das Vieh ist dies, was zwischen den beiden Feuern (Āhavanīya und Gārhapatya) [steht];
sva evainā goṣṭhe ramayāmakar
„in ihrem eigenen Kuhstall habe ich sie ergötzen lassen“ –
asmin yonā iti
„in diesem Schoß“ – so:
eṣa hy āsāṃ yonis
denn dies ist ihr Schoß;
asmin goṣṭha iti
„in diesem Kuhstall“ – so:
eṣa hy āsāṃ goṣṭhas
denn dies ist ihr Kuhstall.
ayaṃ vo bandhur ito māpagāteti
„Dies ist euer Verwandter; von hier geht mir nicht fort“ – so:
upopaivainaṃ paśavo yanti
dann kommen die Tiere immer zu ihm hin;
nāpakrāmanti ya evaṃ vidvān agnim upatiṣṭhate
sie gehen nicht fort, wer dies wissend das Feuer begrüßt.
eti vā eṣo 'smāl lokād yo 'gnim upatiṣṭhate
Der geht nämlich aus dieser Welt hinaus, der das Feuer begrüßt.
ambhas stheti
„Wasser seid ihr“ – so:
paśavo vā ambhaḥ paśavo 'ntarikṣam
das Vieh ist nämlich Wasser, das Vieh der Luftraum;
paśuṣv eva pratitiṣṭhati
im Vieh also steht er fest.
bibhyati vai devebhyaḥ paśavas
Das Vieh fürchtet sich nämlich vor den Göttern.
devānām eṣa eko yo 'gnim upatiṣṭhate ‖
Dieser (Opferherr), der das Feuer begrüßt, gehört zu den Göttern.
te 'smād īśvarāḥ pratrasas
Sie (die Tiere) könnten vor ihm scheu zurückweichen [?].
sam̐hitāsi viśvarūpeti
„Du bist die Zusammengefügte, die Allgestaltige“ – so:
etāni vai gor nāmāni
dies sind nämlich Namen der Kuh:
sam̐hitā viśvarūpā gaus
die Zusammengefügte, die Allgestaltige – die Kuh.
tāny evāsya gṛhṇāti
Diese ergreift er ihm (für sich).
apratrāsāya
Damit sie nicht scheu werden.
sam̐hitāsi viśvarūpeti
„Du bist die Zusammengefügte, die Allgestaltige“ – so:
rūpeṇarūpeṇa hy eṣā sam̐hitā
denn sie ist mit Gestalt um Gestalt zusammengefügt.
ā morjā viśā gaupatyenā prajayā rāyaspoṣeṇeti
„Komm zu mir mit Nahrungskraft, mit dem Herrenstand über Rinder, mit Nachkommenschaft, mit Gedeihen des Reichtums“ – so:
etair hy eṣā viśanty āviṣati
denn mit diesen zieht sie ein und tritt ein [?].
mayi vo rāyaś śrayantām̐ sahasrapoṣaṃ vaḥ puṣeyam iti
„In mir sollen sich eure Reichtümer niederlassen; tausendfältiges Gedeihen möge ich an euch gedeihen lassen“ – so:
sāhasrīm eva puṣṭhiṃ nyaṅkte
so eignet er sich tausendfältiges Gedeihen an [?].
vatsaṃ parāhanti
Er stößt das Kalb fort.
vatsanikāntāḥ paśavaḥ
Das Vieh hängt am Kalb.
paśūnām anukśātyai
Zum Herbeirufen [?] des Viehs;
abhikā enaṃ paśavo bhavanti
zugetan (zutraulich) werden ihm die Tiere.
sapta vai bandhumatīr iṣṭakā agnau citya upadhīyante
Sieben „verwandtschaftliche“ Ziegel werden nämlich auf den aufgeschichteten Agni gelegt.
tās tā amuṣmai lokāya sapta grāmyās
Diese sind für jene Welt die sieben zahmen [Tiere];
tā atropadheyā gauś cāśvaś cāviś cājā cāśvataraś ca gardabhaś ca puruṣas
diese sind hier hinzuzulegen: Rind, Pferd, Schaf, Ziege, Maultier, Esel und Mensch.
yad gāṃ parāhanti
Dass er die Kuh (das Kalb) fortstößt,
tā evaitad upadhatte
damit legt er sie hinzu;
atho gavaivainaṃ cinute ‖
und mit der Kuh schichtet er ihn auf.