Quellen der Menschheit

Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 7

Anuvāka 17 Weitere Agni-Verse (Bitte um Beistand und Schutz), Abschlussvermerk des siebten Sthānaka.

yukṣvā hi devahūtamām̐ aśvām̐ agne rathīr iva |

Spanne die am besten zu den Göttern rufenden Rosse an, Agni, wie ein Wagenlenker,

ni hotā pūrvyas sadaḥ ‖

und setze dich als der erste Hotṛ nieder.

uta no deva devām̐ acchā voco viduṣṭaraḥ |

Sprich auch für uns, Gott, als der Kundigere zu den Göttern hin,

śrad viśvā vāryā kṛdhi ‖

und mache alles Begehrenswerte verlässlich [?].

tvam̐ ha yad yaviṣṭhya sahasas sūna āhuta |

Denn wenn du, Jüngster, Sohn der Kraft, mit Opfer Begossener,

ṛtāvā yajñiyo bhuvaḥ ‖

der Ordnung gemäß, opferwürdig geworden bist –

ayam agnis sahasriṇaḥ ‖

dieser Agni gehört den Tausendfachen [?].

taṃ nemim ṛbhavo yathā namasva sahūtibhiḥ |

Verneige dich vor ihm wie die Ṛbhus vor der Radfelge, mit gemeinsamen Anrufungen [?];

nedīyo yajñam aṅgiraḥ ‖

näher dem Opfer, Aṅgiras.

kasmai nūnam abhidyave vācā virūpa nityayā |

Für wen nun, dem himmelwärts Strebenden, (soll man) mit beständigem Wort, Virūpa,

vṛṣṇe codasva suṣṭutim ‖

dem Bullen ein schönes Lob antreiben?

kam u ṣvid asya senayāgner apākacakṣasaḥ |

Wen wohl, mit Agnis Heerschar, der fern wegschaut [?],

paṇiṃ goṣu starāmahe ‖

den Paṇi wollen wir unter den Kühen niederwerfen.

mā no devānāṃ viśaḥ prasnātīr ivosrāḥ |

Nicht sollen uns die Stämme der Götter (verlassen), wie gesäugte Kühe [?],

kṛśaṃ na hāsur aghnyāḥ ‖

wie die unantastbaren Kühe den Abgemagerten verlassen [?].

mā nas samasya dūḍhyaḥ paridveṣaso am̐hatiḥ |

Nicht soll uns die Bedrängnis irgendeines übel Gesinnten, der uns von allen Seiten hasst,

ūrmir na nāvam ā vadhīt ‖

wie eine Woge das Schiff, treffen.

namas te agna ojase gṛṇanti deva kṛṣṭayaḥ |

Verehrung dir, Agni, wegen deiner Kraft; die Völker rühmen (dich), Gott;

amair amitram ardaya ‖

mit Ungestüm treibe den Feind in die Enge.

kuvit su no gaiṣṭaye 'gne saṃveṣiṣo rayim |

Möchtest du uns wohl für unsere Rindersuche Reichtum zuführen, Agni?

urukṛd uru ṇas kṛdhi ‖

Du Weiträumigmacher, schaffe uns Weite.

mā no asmin mahādhane parāvarg bhārabhṛd yathā |

Nicht sollst du uns bei diesem großen Preiskampf wegwerfen wie einen Lastträger [?];

saṃvargam̐ saṃ rayiṃ jaya ‖

gewinne die Beute, gewinne den Reichtum.

parasyā adhi saṃvatas

Aus der jenseitigen Ferne [?] –

ehy ū ṣu bravāṇi te ‖

komm nur her, ich will dir sagen [?].

iti śrīyajuṣi kāṭhake carakaśākhāyām iṭhimikāyām ālobhī nāma saptamaṃ sthānakaṃ saṃpūrṇam ‖

So (endet) im heilvollen Yajus, in der Kāṭhaka-Śākhā der Caraka, in der Iṭhimikā, das siebte Sthānaka namens Ālobhī; es ist vollständig.