yukṣvā hi devahūtamām̐ aśvām̐ agne rathīr iva |
Spanne die am besten zu den Göttern rufenden Rosse an, Agni, wie ein Wagenlenker,
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 7
yukṣvā hi devahūtamām̐ aśvām̐ agne rathīr iva |
Spanne die am besten zu den Göttern rufenden Rosse an, Agni, wie ein Wagenlenker,
ni hotā pūrvyas sadaḥ ‖
und setze dich als der erste Hotṛ nieder.
uta no deva devām̐ acchā voco viduṣṭaraḥ |
Sprich auch für uns, Gott, als der Kundigere zu den Göttern hin,
śrad viśvā vāryā kṛdhi ‖
und mache alles Begehrenswerte verlässlich [?].
tvam̐ ha yad yaviṣṭhya sahasas sūna āhuta |
Denn wenn du, Jüngster, Sohn der Kraft, mit Opfer Begossener,
ṛtāvā yajñiyo bhuvaḥ ‖
der Ordnung gemäß, opferwürdig geworden bist –
ayam agnis sahasriṇaḥ ‖
dieser Agni gehört den Tausendfachen [?].
taṃ nemim ṛbhavo yathā namasva sahūtibhiḥ |
Verneige dich vor ihm wie die Ṛbhus vor der Radfelge, mit gemeinsamen Anrufungen [?];
nedīyo yajñam aṅgiraḥ ‖
näher dem Opfer, Aṅgiras.
kasmai nūnam abhidyave vācā virūpa nityayā |
Für wen nun, dem himmelwärts Strebenden, (soll man) mit beständigem Wort, Virūpa,
vṛṣṇe codasva suṣṭutim ‖
dem Bullen ein schönes Lob antreiben?
kam u ṣvid asya senayāgner apākacakṣasaḥ |
Wen wohl, mit Agnis Heerschar, der fern wegschaut [?],
paṇiṃ goṣu starāmahe ‖
den Paṇi wollen wir unter den Kühen niederwerfen.
mā no devānāṃ viśaḥ prasnātīr ivosrāḥ |
Nicht sollen uns die Stämme der Götter (verlassen), wie gesäugte Kühe [?],
kṛśaṃ na hāsur aghnyāḥ ‖
wie die unantastbaren Kühe den Abgemagerten verlassen [?].
mā nas samasya dūḍhyaḥ paridveṣaso am̐hatiḥ |
Nicht soll uns die Bedrängnis irgendeines übel Gesinnten, der uns von allen Seiten hasst,
ūrmir na nāvam ā vadhīt ‖
wie eine Woge das Schiff, treffen.
namas te agna ojase gṛṇanti deva kṛṣṭayaḥ |
Verehrung dir, Agni, wegen deiner Kraft; die Völker rühmen (dich), Gott;
amair amitram ardaya ‖
mit Ungestüm treibe den Feind in die Enge.
kuvit su no gaiṣṭaye 'gne saṃveṣiṣo rayim |
Möchtest du uns wohl für unsere Rindersuche Reichtum zuführen, Agni?
urukṛd uru ṇas kṛdhi ‖
Du Weiträumigmacher, schaffe uns Weite.
mā no asmin mahādhane parāvarg bhārabhṛd yathā |
Nicht sollst du uns bei diesem großen Preiskampf wegwerfen wie einen Lastträger [?];
saṃvargam̐ saṃ rayiṃ jaya ‖
gewinne die Beute, gewinne den Reichtum.
parasyā adhi saṃvatas
Aus der jenseitigen Ferne [?] –
ehy ū ṣu bravāṇi te ‖
komm nur her, ich will dir sagen [?].
iti śrīyajuṣi kāṭhake carakaśākhāyām iṭhimikāyām ālobhī nāma saptamaṃ sthānakaṃ saṃpūrṇam ‖
So (endet) im heilvollen Yajus, in der Kāṭhaka-Śākhā der Caraka, in der Iṭhimikā, das siebte Sthānaka namens Ālobhī; es ist vollständig.