yaṃ śapāmo ya u naḥ śapāti / yaṃ dviṣmo ya u dveṣat piśācaḥ | / kravyādam agne mahatā vadhena / tam atrāpi pra daha jātavedaḥ ||
Wen wir verfluchen und wer uns verflucht, / wen wir hassen und wer uns hasst, den Piśāca, / den Fleischfresser, o Agni, [triff] mit gewaltigem Schlag; / diesen verbrenne hier, o Jātavedas!
ya ārebhe yasya vā ghāsy apsarā / yaḥ kṛṇvena saṃvido yātumāvān | / ulūkayātuṃ bhṛmalo yasya yātus / tam (…) || see 1d
Wer (uns) angreift, oder wessen Fresser eine Apsaras ist, / wer im Bunde mit dem Wirkenden ein Zauberer (Yātumān) ist, / wessen Yātu der Eulen-Zauber (ulūkayātu) ist, der Bhṛmala – / [Refrain:] „diesen verbrenne hier, o Jātavedas!“
Wer genommen hat, oder wessen Speise das väterliche [Gut] ist, der Dieb, der Hunde-Zauberer (śvayātu), auch mit Fangschlingen (?); / wer von der Schranke aus auf das Spielbrett/Würfelfeld niederfliegt, / der fleischfressende Piśāca, der nach Fleisch gierig ist, / wessen Yātu der Eulen-Zauber ist, der Bhṛmala – / [Refrain:] „diesen verbrenne hier, o Jātavedas!“
yaḥ puruṣeṇeyate rathena / kravyād yātuḥ piśunaḥ piśācaḥ | / vaiśvānareṇa sayujā sūryeṇa / tam (…) || see 1d
Der mit einem Wagen des Menschen dahinfährt, / der Fleischfresser, der Yātu, der Verleumder, der Piśāca – / mit dem Vaiśvānara, dem Gefährten, mit Sūrya [soll er verbrannt werden]; / [Refrain:] „diesen verbrenne hier, o Jātavedas!“
yo no valiṃ mṛgayāṃ yaś ca naḥ kṛṣiṃ / paritiṣṭhād yātubhir yaś ca naḥ śapāt | / astā rudraḥ śrathatv āyur asya / tam (…) || see 1d
Wer uns den Tribut (bali), das Wild (mṛgayā) oder das Ackerfeld (kṛṣi) umlauert / und uns mit Yātus verflucht: / der Schütze Rudra soll sein Leben lösen! / [Refrain:] „diesen verbrenne hier, o Jātavedas!“
mā yātumān vidata mṛḍitāram / alokā asmai pradiśo bhavantu | / sam enaṃ tapatāṃ rodasī ubhe / tam atrāpi pra daha jatavedaḥ ||
Der Yātu-Träger soll keinen Erbarmer (Schonenden) finden; / Unheilsorte (alokāḥ) sollen ihm die Himmelsrichtungen sein. / Beide Welten sollen ihn erhitzen; / diesen verbrenne hier, o Jātavedas!
jyotiṣmatīs tapanā yāś ca rocanā / pratyoṣantīs tanvo yās te agne | / tābhir me marmāṇy abhito dadasva / mā tvā dabhan yātudhānā nṛcakṣaḥ ||
Die leuchtenden, wärmenden [Flammen] und die Lichter, / die Körper, die dich, Agni, dörren: / mit ihnen schütze rings meine Gelenke/verwundbaren Stellen; / die Yātudhānas, den Menschen-Beobachter [dich], sollen dich nicht verletzen.
Die göttlichen Wasser sollen der Piśācas / Mund zubinden, / damit sie diesen meinen Leib / nicht unangreifbar wieder anfallen [können]; [sondern] zurückfliegen.
ye patanto yātudhānā / divānaktam upācarān | / rātrī mā tebhyo rakṣatv / ahna ātmānaṃ pari dade ||
Ihr Yātudhānas, die ihr fliegend / bei Tag und bei Nacht umherschleicht: / die Nacht soll mich vor ihnen schützen; / dem Tag übergebe ich meine Person.