Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 12

Hymne 12.6 Gegen Rivalen (Sapatna)

asapatnaḥ sapatnahā- / -indra ivāriṣṭo akṣitaḥ | / adhaḥ sapatnās te padoḥ / sarve santv abhiṣṭhitāḥ ||

Ohne Rivalen, Rivalentöter, / wie Indra unversehrt, unerschöpft: / unter deinen Füßen sollen / alle Rivalen überwältigt liegen.

mlāyantu te khātamūlāḥ sapatnā / agnim eṣāṃ nir hvayāmi śarīrāt | / haviṣaiṣām api dadhāmi prāṇāṃs / tathaibhyo amuciḥ kṛtāḥ ||

Verdorren sollen deine Rivalen, deren Wurzeln ausgegraben sind; / Agni rufe ich aus ihrem Leib heraus. / Mit der Opfergabe verschließe ich ihnen die Lebenshauche; / so ist ihnen ‚Unlösbares‘ [?] bereitet.

abhivardham abhibhavaṃ / sapatnakṣayaṇaṃ haviḥ | / rāṣṭrāya tubhyaṃ kṛṇmaḥ / sapatnebhyaḥ parābhavan ||

Ein Mittel zum Überwachsen und Überwältigen, / Rivalenvernichter, [ist] die Opfergabe; / zur Herrschaft machen wir sie dir, / [damit] den Rivalen der Untergang [wird] [?].

yo naḥ svo yo araṇo / 'rātiyati pūruṣaḥ | / idhmasyeva prakṣāyakas / tasya moccheṣi kiṃ cana ||

Der Mensch, der uns Verwandter oder Fremder ist / und uns feindlich gesinnt ist: / wie einer, der Brennholz ganz verbrennt: / von ihm soll nichts übrig bleiben.

asapatnam iti dve || PS 10.8.4-5 are repeated

[Zwei Verse, beginnend mit ‚asapatnam‘; PS 10.8.4–5 werden wiederholt.]

(…) || PS 10.8.5 is repeated

[Fortsetzung: PS 10.8.5 wird wiederholt.]