devāś ca vā asurāś ca samāvad eva yajñe 'kurvata
Götter und Asuras taten beim Opfer genau das Gleiche.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 37
devāś ca vā asurāś ca samāvad eva yajñe 'kurvata
Götter und Asuras taten beim Opfer genau das Gleiche.
yad eva devā akurvata tad asurā akurvata
Was die Götter taten, das taten die Asuras.
te devā etān rāṣṭrabhṛto 'paśyan
Diese Götter sahen diese Reichsträger-Spenden.
teṣām agniṃ cauṣadhīś ca prathamenāvṛñjata
Von jenen (Asuras) entzogen sie mit der ersten Agni und die Pflanzen.
sūryaṃ ca manām̐si ca dvitīyena
Sūrya und die Sinne (manas) mit der zweiten,
candramasaṃ ca nakṣatrāṇi ca tṛtīyena
den Mond und die Sternbilder mit der dritten,
yajñaṃ ca dakṣiṇāṃ ca caturthena
das Opfer und den Opferlohn (dakṣiṇā) mit der vierten.
te 'surā ayajñā adakṣiṇā anakṣatrā yat kiṃcākurvata tāṃ kṛtyām evākurvata
Diese Asuras, ohne Opfer, ohne Opferlohn, ohne Sternbilder, – was immer sie taten, das taten sie nur als Zauber (kṛtyā).
tasmān nādakṣiṇaṃ gṛhe haviṣ kurvīta
Daher soll man im Haus keine Opfergabe ohne Opferlohn darbringen.
yat kurute kṛtyāṃ kurute
Was man (so) tut, tut man als Zauber.
prajāpatiṃ carksāmāni ca pañcamena vāyum apa oṣadhīr ūrjam̐ ṣaṣṭhena
Prajāpati, Verse und Sāmans mit der fünften, Vāyu, die Wasser, die Pflanzen, die Nahrungskraft (ūrj) mit der sechsten.
etāvad vāvāsti
Soviel gibt es eben.
yāvad evāsti tad eṣām etair avṛñjata
Alles, was es gibt, entzogen sie ihnen hiermit.
ya eṣa saptathaḥ prajāpatir evaiṣa tenainān prāṇudanta
Dieser Siebente, das ist eben Prajāpati; damit stießen sie sie fort.
tato devā abhavan parāsurā abhavan
Danach wurden die Götter (was sie sind), die Asuras vernichtet.
etair yajeta bhrātṛvyavān
Hiermit soll opfern, wer einen Neider (bhrātṛvya) hat.
etāvad vāvāsti
Soviel gibt es eben.
yāvad evāsti tad etair bhrātṛvyasya vṛṅkte
Alles, was es gibt, entzieht er hiermit dem Neider.
ya eṣa saptathaḥ prajāpatir evaiṣa tenainaṃ praṇudate
Dieser Siebente, das ist eben Prajāpati; damit stößt er ihn fort.
bhavaty ātmanā parāsya bhrātṛvyo bhavati
Er selbst gedeiht; sein Neider wird vernichtet.
etair yājayed rājānam̐ saṃgrāme saṃyatte
Hiermit soll man den König opfern lassen, wenn der Kampf im Anzug ist.
etāvad vāvāsti
Soviel gibt es eben.
yāvad evāsti tad eṣām etair vṛṅkte
Alles, was es gibt, entzieht er ihnen hiermit.
ya eṣa saptathaḥ prajāpatir evaiṣa tenainān praṇudate
Dieser Siebente, das ist eben Prajāpati; damit stößt er sie fort.
jityai
Zum Sieg.
jayaty eva
Er siegt eben.
etair yājayed yad rāṣṭram̐ śithilam ivāvahatam̐ syāt
Hiermit soll man opfern lassen, wenn das Reich gleichsam gelockert und geschlagen ist.
teṣāṃ yāvanto rathās syus tān sarvān yojayitvā yaś śreṣṭhas syāt tasya dakṣiṇaṃ rathacakraṃ pravṛhya nāḍyāṃ juhuyāt
Von diesen Wagen, so viele es sind, soll man alle anschirren; vom besten von ihnen das rechte Wagenrad abnehmen und in die Nabe (nāḍī) opfern.
vīryaṃ vai rathas
Der Wagen ist ja Manneskraft.
vīryeṇaivaiṣāṃ rāṣṭraṃ visam̐śyati
Mit Manneskraft eben löst er ihr Reich auf [?].
rathacakraṃ vigṛhṇanti
Sie nehmen das Wagenrad auseinander.
vajro vai rathas
Der Wagen ist ja der Donnerkeil (vajra).
vajreṇaivaiṣāṃ pāpmānaṃ vigṛhṇanti
Mit dem Donnerkeil eben trennen sie ihr Unheil ab [?].
yadi kḷptāhutir atyeti kalpata ebhyo yasya nāḍyāṃ juhoti
Wenn die geordnete Opfergabe überschritten wird: es gelingt ihnen, in dessen Nabe er opfert.
sa dakṣiṇā
Der (Wagen) ist der Opferlohn (dakṣiṇā).
samṛddhyai ‖
Zum Gelingen.