yad vai rājasūyam̐ sa varuṇasavas
Was das Rājasūya ist, das ist die Varuṇa-Anregung (varuṇasava).
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 37
yad vai rājasūyam̐ sa varuṇasavas
Was das Rājasūya ist, das ist die Varuṇa-Anregung (varuṇasava).
yad vājapeyam̐ sa samrāṭsavaḥ
Was das Vājapeya ist, das ist die Samrāṭ-Anregung (Anregung des Oberherrschers).
prajāpatis sāmrājyaṃ parameṣṭhī
Prajāpati ist die Oberherrschaft, der Parameṣṭhin (der Höchststehende).
svārājyaṃ gaur eva
Die Selbstherrschaft (svārājya) ist eben die Kuh.
sa eṣa gosavas
Dies ist die Kuh-Anregung (gosava).
yatheva ha gaur evam iva bhavati ya etenābhiṣicyate
Wie eben eine Kuh, so wird gleichsam der, der hiermit besprengt wird.
pratiduhābhiṣicyate
Mit frisch Gemolkenem (pratiduh [?]) wird er besprengt.
tad dhi svārājyam
Denn das ist Selbstherrschaft.
bṛhat sāma
(Es ist) das Bṛhat-Sāman.
tad dhi svārājyam
Denn das ist Selbstherrschaft.
ayutaṃ dakṣiṇā
Zehntausend als Opferlohn (dakṣiṇā).
tad dhi svārājyam
Denn das ist Selbstherrschaft.
pavamāne kaṇvarathaṃtaraṃ prohanti
Beim Pavamāna-Lied fügen sie das Kaṇva-Rathaṃtara [Anm.: eine Sāman-Melodie] ein [?].
dakṣiṇata āhavanīyasyānuddhate 'bhiṣicyate
Südlich vom Āhavanīya-Feuer, auf dem nicht aufgegrabenen (Boden), wird er besprengt.
iyaṃ vai gaus
Diese (Erde) ist ja die Kuh.
asyā evānantarhito 'bhiṣicyate
Auf ihr eben, ohne Zwischenraum, wird er besprengt.
ṣaṭtrim̐śas stomo bhavati
Ein Sechsunddreißiger Stoma wird es.
paśustomo vā eṣa
Dies ist nämlich ein Vieh-Stoma.
tena gosavaḥ ‖
Dadurch (ist es) die Kuh-Anregung.