yān vā asurā devebhyo nyadadhata tān devā anvapaśyan
Was die Asuras vor den Göttern verbargen, das spürten die Götter auf.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 37
yān vā asurā devebhyo nyadadhata tān devā anvapaśyan
Was die Asuras vor den Göttern verbargen, das spürten die Götter auf.
yān devā asurebhyas tān asurā nānvapaśyan
Was die Götter vor den Asuras (verbargen), das spürten die Asuras nicht auf.
tato devā abhavan parāsurā abhavan
Danach wurden die Götter (was sie sind), die Asuras vernichtet.
yatrānyo nānupaśyet tad etān nidadhīta
Wo ein anderer nicht nachspürt, dort soll man diese niederlegen.
bhrātṛvyasyānanukśatyai
Damit der Neider nicht nachgräbt [?].
bhavaty ātmanā parāsya bhrātṛvyo bhavati
Er selbst gedeiht; sein Neider wird vernichtet.
pṛthivyai svāhāntarikṣāya svāhā dive svāheti
„Der Erde svāhā, dem Luftraum svāhā, dem Himmel svāhā“ –
traya ime lokās
drei sind diese Welten.
ebhya evainaṃ lokebhyaḥ paridadāti
Diesen Welten eben vertraut er ihn an.
kāmāya svāheti
„Dem Wunsch svāhā“ –
āyur vai paramaḥ kāmas
das Leben ist ja der höchste Wunsch.
āyur eva tena spṛṇoti
Das Leben eben gewinnt er dadurch.
svapnāya svāheti
„Dem Schlaf svāhā“ –
yā evainam̐ svapantaṃ nāṣṭrā dipsanti svapna enaṃ tābhyaḥ pāti
Die Unholde (nāṣṭrā [?]), die ihn im Schlaf schädigen wollen, vor denen schützt ihn der Schlaf.
ahne svāhā rātryai svāheti
„Dem Tag svāhā, der Nacht svāhā“ –
dvau vā ṛtū ahaś ca rātrī ca
zwei sind die Zeiten (ṛtu): Tag und Nacht.
tābhyām evainaṃ paridadāti
Ihnen beiden vertraut er ihn an.
saptaitā āhutīr juhoti
Diese sieben Opfergüsse opfert er.
sapta prāṇās
Sieben sind die Lebenshauche (prāṇa).
tān evāsmin dadhāti
Diese legt er in ihn.
tān asminn adhi viyātayati
Diese ordnet er in ihm an [?].
tān asmād anapagān karoti ‖
Er macht sie so, dass sie nicht von ihm weichen.
ghṛtenāśmānam anakti
Mit Ghee salbt er den Stein.
eṣa hy etarhy etasyātmā
Denn dieser ist jetzt dessen Selbst (ātman).
tejo ghṛtam
Glanz ist das Ghee.
yāvān evāsyātmā taṃ tejasānakti
So groß sein Selbst ist, den salbt er mit Glanz.
sarvato 'nakti
Von allen Seiten salbt er.
sarvata evainaṃ tejasā samardhayati
Von allen Seiten lässt er ihn mit Glanz gedeihen.
tṛptas tvaṃ tṛpto 'ham iti
„Gesättigt bist du, gesättigt bin ich“ –
prāṇān evāsyaitan mahimno vyācaṣṭe
die Lebenshauche eben nennt er damit nach ihren Größen.
prāṇā hi mahimānas
Denn die Lebenshauche sind (seine) Größen.
dyaur me pitā pṛthivī me mātā sūryo me cakṣur vāto me prāṇa iti
„Der Himmel ist mein Vater, die Erde meine Mutter, die Sonne mein Auge, der Wind mein Atem“ –
etābhya eva devatābhya ātmānaṃ paridadāti
diesen Gottheiten eben vertraut er sich an.
astṛto nāmāham asmi sa idaṃ dyāvāpṛthivyor ātmānaṃ paridada iti
„Unbesiegt heiße ich; als solcher vertraue ich dieses mein Selbst Himmel und Erde an“ –
dyāvāpṛthivyor evātmānaṃ paridatte
Himmel und Erde eben vertraut er sich an.
tayoś śraye tayoḥ parākrama iti
„In ihrer Zuflucht, in ihrem Ausschreiten“ –
yo vā anayoḥ parākramate na sa vyathate
wer nämlich in diesen beiden ausschreitet, der wankt nicht.
anayor eva parākram̐sta
In diesen beiden eben hat er ausgeschritten.
gopīthāya pipṛtaṃ mā mā mā him̐siṣṭam iti
„Zum Schutz nährt mich, schädigt mich nicht“ –
ātmano 'him̐sāyai
zur Unversehrtheit seiner selbst.
pāhi dviṣaḥ pāhi riṣaḥ pāhy adevyā abhiśastyā iti
„Schütze vor dem Hasser, schütze vor dem Schädiger, schütze vor dem nicht göttlichen Fluch“ –
āśiṣam evāśāste ‖
einen Segenswunsch (āśiṣ) eben wünscht er.
sarvato 'śmānaṃ pariharati
Von allen Seiten trägt er den Stein herum.
eṣa hy etam̐ sarvataḥ pātīyāntaṃ loṣṭam udrujati
Denn dieser schützt ihn ringsum; einen herankommenden Erdklumpen (loṣṭa) bricht er heraus [?].
etāvān hy ātmā
So groß ist ja das Selbst.
bāhumātram avaṭaṃ khanati
Eine armlange Grube gräbt er.
etāvān hi puruṣas
So groß ist ja der Mensch.
tam avadhāyāthāśmānam atha hiraṇyam
Nachdem er ihn hingelegt hat, dann den Stein, dann das Gold [?],
asyā evainam uttarārdhe nidadhāti
in der nördlichen Hälfte dieser (Vedi) legt er ihn nieder.
anikhāto bhavati
Er wird unbegraben [?] (unverletzt).
nābhiṃ prati nikhanati
Beim Nabel gräbt er ihn ein.
nābhir vai prāṇān dādhāra ye cordhvā ye cāvāñcaḥ
Der Nabel trägt die Lebenshauche, die aufwärts und die abwärts (gehenden).
prāṇānāṃ dhṛtyai
Zum Halt der Lebenshauche.
hiraṇyena sam̐sparśayati
Mit Gold lässt er ihn in Berührung kommen.
amṛtaṃ vai hiraṇyam
Unsterblich(keit) ist ja das Gold.
amṛtenaivainam̐ saṃdadhāti
Mit Unsterblichem eben fügt er ihn zusammen.
ud vācam un manīṣām iti
„Empor die Stimme, empor die Einsicht“ –
etāni vā asya nikhanet tāny evoddharati
diese (Kräfte) von ihm würde man vergraben; eben diese hebt er heraus [?].
ātmamātrī vedir bhavati
Selbstgroß (von der Größe seines Körpers) wird die Vedi.
ātmamātram̐ hi varma
Denn ein Panzer ist selbstgroß.
yan nātmamātrī syān nātmane kriyeta
Wenn (die Vedi) nicht selbstgroß wäre, würde sie nicht für ihn selbst gemacht.
etāvatī pṛthivī yāvatī vedis
So groß wie die Erde ist, so groß ist die Vedi.
asyā evaitad anteṣu puro 'dhita
An den Rändern dieser (Erde) hat er hier Burgen gesetzt.
devapurā evākṛta
Götterburgen hat er gemacht.
atho etā eva devatā etāsāṃ diśāṃ paraspā akṛta
Und diese Gottheiten hat er zu Wächtern dieser Himmelsrichtungen gemacht.
gopīthāya ‖
Zum Schutz.