Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 15

Hymne 15.12 Wagen und Dundubhi; Anspruch auf Sieg

prāmūñ jayābhīme jayantu / ketumad dundubhir vāvadītu | / sam aśvaparṇāḥ patayantu no naro / 'smākam indra rathino jayantu ||

Besiege jene dort; diese hier sollen siegen. / Die Standarten-tragende Trommel soll laut erschallen. / Die Pferdefeder-[Pfeile] sollen zusammen fliegen, unsere Männer; / unsere Wagenkämpfer, Indra, sollen siegen.

indro rathāya prapadaṃ kṛṇotu / yam adhyaṣṭhān maghavā jayantām | / irya iva paśubhir yuyotu gopā / ariṣṭo jātaḥ prathamaḥ siṣāsan ||

Indra soll dem Wagen den Weg bahnen; / wen der Maghavan bestiegen hat, sie sollen siegen. / Wie Herr [ryiya] unter Tieren soll der Hirte trennen und verbinden; / unverletzt geboren, als Erster, sieg-begierig.

parjanyasyeva stanayitnur āsor / indrāgnyor iva cekhidyate ghoṣo asya | / sāhasro vīraḥ śataṃ sasanvān / ayutaṃ sasanvān ratha mṛḍeha ||

Wie Parjanyas Donner, aus dem Schuss(Schnellen) / wie von Indra-Agni ertönt sein Ton; / tausendfacher Held, hundertfacher Gewinner, / zehntausendfacher Gewinner: Wagen, sei hier gnädig.

śyenasya pakṣau hariṇasya bāhū / indrasya muṣṭir marutām anīkam | / gobhiḥ saṃnaddho asi vīḍayasva ||

Des Falken Flügel, des Hirsches Arme, / Indras Faust, der Maruts Front: / mit Rindern gebunden bist du; sei fest.

ud yaṃyamīti sahiteva bāhū / ubhe sicau yajate bhīma ṛñjan | / uc chukram atkam ajate śacībhir / navā mātṛbhyo vasanā jahāti ||

Er hebt sich, wie zusammen[gefügte] Arme, / beide Säume [Gewandenden] opfert er, der Furchtbare, glänzend; / er treibt das Leuchtende, das Kleid, mit Kräften hoch, / neue Gewänder lässt er den Müttern zurück.

ugrau te nemī pavī ta ugrā / ugrāḥ śaṅkavo bṛhato rathasya | / īṣātra veṇavo namatis ta ugrā- / -agniś cakṣuḥ pravayaṇaṃ rathasya | / tenāmitrān pramṛṇan yāhi śatrūn ||

Furchtbar sind deine Felgen, furchtbar deine Radreifen, / furchtbar die Pflöcke des großen Wagens. / Die Deichselstangen, die Rohre, biegsam, furchtbar; / Agni ist das Auge, die Fahrbahn des Wagens; / damit die Feinde zermalmend fahr, die Gegner.

arā nābhayo balam it te akṣa / ugrau te koṣau saha nisyadābhyām | / āṇyor vadhrān uta koṣaghorā / sthānaṃ bandha uta vandhuraṃ te ||

Speichen, Naben, die Kraft, dein Achsel; / furchtbar deine beiden Kästen mit den Rädern; / an den Achsnägeln die Riemen, und die Kastenschrecklichen(?) / Standort, Band und Deichselholm sind dein.

goṣṭhe balaṃ mṛga ekam aṅgaṃ Bhatt. gauṣṭhe / parā kramadhvaṃ maha ā suvanta | / abhīśavo hatānena vṛtram / ayaṃ kṣatreṇa prajayāstūgraḥ ||

Im Kuhstall die Kraft, der Hirsch [ist] ein Glied [von ihm]; / schreitet fort! Sie sollen die Großen antreiben. / Ihr Pfeile, erschlagt mit diesem den Vṛtra; / dieser soll mit Herrschaft und Nachkommen furchtbar sein.

ā tiṣṭha jiṣṇus tarasā sapatnān / sāhasro vīraḥ pramṛṇan yāhi śatrūn | / pṛṣṭiyuge kṛṇutaṃ vīryāṇi / tad etām etaṃ ratham asya śagme ||

Steig auf, Sieger, mit Kraft die Nebenbuhler; / tausendfacher Held, fahr, die Feinde zermalmend. / Auf dem Rückenjoch vollbringt Heldentaten; / dies ist dieser Wagen, [in] seinem Schutz.

aṣṭau cakṣūṃṣi kavayaḥ saṃ namantv / aśvā prākāśā ṛju dhāvayantaḥ | / anu tvā skambho dadatāṃ piteva cakramāṇam / ainaṃ dhatsvopasthe pra tirāty āyuḥ ||

Acht Augen sollen die Dichter zusammenbeugen; / die Rosse, glänzend, geradeaus laufend. / Der Pfosten (Skambha) soll dir folgen, wie ein Vater dem Schreitenden geben; / setze ihn in [deinen] Schoß, er möge das Leben verlängern.

kavibhiḥ syūtaḥ sa rathe vibaddhaḥ / sa dhanvadhir dhanucitte jajāna | / anuprāsyemāni pṛthumadhyamāny / aśvebhyaḥ śaṃtvāya kavibhiḥ kṛtāni / tebhiṣ ṭe śarma yacchantu devāḥ ||

Von den Dichtern genäht, ist er am Wagen festgebunden; / er wurde als Bogenträger im Bogensinn geboren. / Wirf diese, mit breiter Mitte, weg – / den Rossen zum Heil, von Dichtern gemacht; / mit ihnen sollen die Götter dir Schutz gewähren.