prāmūñ jayābhīme jayantu / ketumad dundubhir vāvadītu | / sam aśvaparṇāḥ patayantu no naro / 'smākam indra rathino jayantu ||
Besiege jene dort; diese hier sollen siegen. / Die Standarten-tragende Trommel soll laut erschallen. / Die Pferdefeder-[Pfeile] sollen zusammen fliegen, unsere Männer; / unsere Wagenkämpfer, Indra, sollen siegen.
Indra soll dem Wagen den Weg bahnen; / wen der Maghavan bestiegen hat, sie sollen siegen. / Wie Herr [ryiya] unter Tieren soll der Hirte trennen und verbinden; / unverletzt geboren, als Erster, sieg-begierig.
Wie Parjanyas Donner, aus dem Schuss(Schnellen) / wie von Indra-Agni ertönt sein Ton; / tausendfacher Held, hundertfacher Gewinner, / zehntausendfacher Gewinner: Wagen, sei hier gnädig.
Er hebt sich, wie zusammen[gefügte] Arme, / beide Säume [Gewandenden] opfert er, der Furchtbare, glänzend; / er treibt das Leuchtende, das Kleid, mit Kräften hoch, / neue Gewänder lässt er den Müttern zurück.
ugrau te nemī pavī ta ugrā / ugrāḥ śaṅkavo bṛhato rathasya | / īṣātra veṇavo namatis ta ugrā- / -agniś cakṣuḥ pravayaṇaṃ rathasya | / tenāmitrān pramṛṇan yāhi śatrūn ||
Furchtbar sind deine Felgen, furchtbar deine Radreifen, / furchtbar die Pflöcke des großen Wagens. / Die Deichselstangen, die Rohre, biegsam, furchtbar; / Agni ist das Auge, die Fahrbahn des Wagens; / damit die Feinde zermalmend fahr, die Gegner.
arā nābhayo balam it te akṣa / ugrau te koṣau saha nisyadābhyām | / āṇyor vadhrān uta koṣaghorā / sthānaṃ bandha uta vandhuraṃ te ||
Speichen, Naben, die Kraft, dein Achsel; / furchtbar deine beiden Kästen mit den Rädern; / an den Achsnägeln die Riemen, und die Kastenschrecklichen(?) / Standort, Band und Deichselholm sind dein.
Im Kuhstall die Kraft, der Hirsch [ist] ein Glied [von ihm]; / schreitet fort! Sie sollen die Großen antreiben. / Ihr Pfeile, erschlagt mit diesem den Vṛtra; / dieser soll mit Herrschaft und Nachkommen furchtbar sein.
Steig auf, Sieger, mit Kraft die Nebenbuhler; / tausendfacher Held, fahr, die Feinde zermalmend. / Auf dem Rückenjoch vollbringt Heldentaten; / dies ist dieser Wagen, [in] seinem Schutz.
Acht Augen sollen die Dichter zusammenbeugen; / die Rosse, glänzend, geradeaus laufend. / Der Pfosten (Skambha) soll dir folgen, wie ein Vater dem Schreitenden geben; / setze ihn in [deinen] Schoß, er möge das Leben verlängern.
Von den Dichtern genäht, ist er am Wagen festgebunden; / er wurde als Bogenträger im Bogensinn geboren. / Wirf diese, mit breiter Mitte, weg – / den Rossen zum Heil, von Dichtern gemacht; / mit ihnen sollen die Götter dir Schutz gewähren.