vṛṣākṣasyāsurasya menir asi / tāṃ tvayā tathā veda karṇasya / kauvidasyevamāśā | / tāṃ mābhy ava gā dvādaśāhnāni vi rakṣe ||
[?] Du bist die Waffe des Asura Vṛṣākṣa („Stierauge“). Diese … durch dich so … des Karṇa, des Kauvida … / Diese soll mich nicht überfallen, zwölf Tage lang; ich schütze [mich?].
asir me tigmasyāyasa / indrāgnibhyāṃ susaṃśitaḥ | / tena sedhām id āduniṃ / kṛṣiṃ me māva gād iti / sasyaṃ me mā vadhīd iti ||
Das Schwert ist mein, das scharfe, eiserne, / von Indra und Agni gut geschärft. / Damit möge ich den Āduni [?] abwehren: / „Meine Feldbestellung soll nicht zugrunde gehen“, / „Meine Saat soll er nicht erschlagen!“
marutaḥ pari vṛṅdhi no / divaḥ kṣudrebhir aśmabhiḥ | Bhatt. aśmibhiḥ / udumbarasya śākhayā vicakṣuṣā- / -aśaniṃ yāvayāmasi ||
Maruts, verschont uns / vor den kleinen Steinen [Hagelkörnern] vom Himmel! / Mit dem Zweig des Udumbara, dem augenlosen [?], / treiben wir den Donnerkeil weg.
Maruts, seid uns gnädig / vor den hellen Steinen [Hagelkörnern] vom Himmel! / Mit dem Zweig des Udumbara, dem augenlosen [?], / treiben wir den Donnerkeil weg.
Mit einem Nicht-Strick binde ich dich, / mit der Yāvaṇī [?], der Umfassenden [?]; / auf dem Bergrücken widerhallend, / zerbrich Gras, nicht die Gerste.
namas te astu vidyute stanayitnave | / namas te agne dūre hete kṛṇmo / mā no hiṃsīr dvipado mā catuṣpadaḥ ||
Verehrung sei dir, Blitz, Donnerer; / Verehrung dir, Agni: / in die Ferne [halten] wir dein Geschoss [?]. / Verletze nicht unsere Zweifüßer, nicht die Vierfüßer.
prati tvā sahasāsahaḥ / sahasā prati rudhmasi | / aindram idaṃ saho mahad / bhūmyās tavaṃ divi śritam | / aphālakṛṣṭam ā krama / mā na indra yavaṃ vadhīḥ ||
Gegen dich, du Überwältiger, [stellen wir uns] mit Übermacht, / mit Übermacht halten wir dagegen. / Indras ist diese große Kraft, / [die] auf der Erde [?] im Himmel ruht. / Über Unbepflügtes schreite hin; / nicht, Indra, erschlage uns die Gerste.