nayāmi vāṃ paśupatī / ghṛtenājyena vardhayan | / yaṃ dviṣmo yaś ca no dveṣṭi / tasya veśaḥ kariṣyathaḥ ||
Ich führe euch beide herbei, ihr Herren der Tiere, / [euch] mit Opferschmalz stärkend. / Den wir hassen und der uns hasst – / dessen Wohnstatt werdet ihr beide machen.
adhi brūtaṃ paśupatī / dvipade me catuṣpade | / prasūtau yatra jaghnatus / tato me mātaraṃ riṣat ||
Sprecht für meinen Zweifüßer, mein Vierfüßer ein gutes Wort ein, ihr Herren der Tiere. / Wo ihr beide [bei] der Geburt erschlagen habt, / von dort möge meiner Mutter Schaden geschehen [?].
Welche heilvolle Gestalt von euch, Rudra, [es gibt], / welche Krankheitsscharen bei euch sind, / welche langlebigen Gestalten von euch – / mit diesen seid uns beide gnädig.
na pra minanti vratino vratāni / satyaṃ jinvanto vidathā vadantaḥ | / yasyeme rodasī ubhe / saṃyukte manasā hṛdā ||
Nicht verletzen die Gelübdehalter ihre Gelübde, / die Wahrheit fördernd, Ordnungen verkündend – / dessen diese beiden Welten, / beide, [sind] durch Sinn und Herz verbunden.
sa prajānāṃ prajāpatiḥ / sādhu rakṣati varṣati | / sa veda ratnabheṣajaṃ / devebhyas pary ābhṛtaṃ / tena no mṛḍataṃ yuvam | / jīvātave na martave / 'tho ariṣṭatātaye ||
Er, der Herr der Geschöpfe (Prajāpati), / schützt gut, er lässt regnen. / Er kennt das Kleinod-Heilmittel, / das von den Göttern herbeigebracht wurde; / damit seid uns beide gnädig – / zum Leben, nicht zum Sterben, / und zur Unversehrtheit.
sarvavīrā ariṣyanto / rocane adhi tasthima | / yathā nas tṛṣṇamad vasu / divi kṣipadbhyo apsu yā ||
Mit allen Männern, unversehrt bleibend, / haben wir uns auf die beiden Lichtwelten gestellt, / damit uns das begehrenswerte [?] Gut [zufalle], / das im Himmel in den [es] ausschleudernden Wassern ist [?].