Karkī, die Glückliche, des Bullen Gattin, / kinderverlangend, gefügig, die Vāśitā-Kuh – / der [gibt] einer, der einen Mund hat (?), tausend [?], / die Leibesfrucht trägt, der Jahreszeit gemäß umherziehend.
Zu Karkīs Schoß, einmütig, / kommen die Kühe; Nachkommenschaft zu erlangen wünschend, / ziehen die Stiere. / Sie soll zu uns kommen, Aditi, die vielgestaltige; / die Wesen brüllen ihr entgegen.
Die von Prajāpati Gesandte, zur rechten Zeit [Brünstige] – / zu ihr streben die Stiere zwecks Nachkommenschaft. / Die Stiere verlangende, siebennamige – / die Stiere sollen sie, hiṃ muhend, die Vāśitā, hintreiben.
Sie wurde mit der Morgenröte erblickt, goldfarben, / glänzendes Gewand des Varuṇa anlegend, / die Allgöttliche, Svadhā herbeitragend; / der Geber gedeihe an Nachkommenschaft, dein Kuhherr.
Selbst-Stehende [?], du stehst für den Stier, / zugewandt zu Soma, zur Sonne, zu Agni. / Ohne zu schaden, Vāśitā, komm zu mir; / der Geber gedeihe an Vieh, dein Kuhherr.
Gefügig soll der Geber der Vāśitā sein, / der der Kuh Agnis Anteil gibt. / Das liebe Wesen, das Herz, somischen Honig – / dich, die Kraftreiche, sollen die Kraftvollen stärken.
yo vāśitāyāṃ gavy antar agnir / yad asyāṃ nṛmṇaṃ mahimā babhūva | / namas tasmai pratigṛhṇan kṛṇomi / syonā me astu tanve suśevā ||
Das Feuer, das in der Vāśitā-Kuh ist, / die Manneskraft, die in ihr zur Größe wurde – / dem erweise ich, [sie] annehmend, Verehrung; / gnädig sei sie meinem Leib, heilvoll.
eyam agan vāśitā tāṃ pratīmaḥ / puṃsāṃ vrātena saha puṣṭyā gauḥ | / ūrjaṃ dadhānā ghṛtam id duhānā / sahasrapoṣāya me astu dātre ||
Da ist die Vāśitā gekommen; wir empfangen sie, / mit der Schar der Bullen, mit Gedeihen, die Kuh. / Kraft tragend, Schmalz melkend, / soll sie mir, dem Geber, zu tausendfachem Gedeihen sein.