Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 6

Hymne 6.12 Schutz des Leibes, Astṛta und der dreizehnte Monat

āyuṣkṛtāyuṣmatī svadhāvantau / gopā me stho gopāyataṃ mā | / ātmasadau me staṃ tanve suśevau / mā mā hiṃsiṣṭaṃ svāhā ||

Lebenmachend, Lebensvolle, mit Svadhā versehen, / ihr beiden seid meine Hüter – hütet mich. / Ihr beiden seid in meinem Selbst sitzend, meinem Leib gnädig; / verletzt mich nicht – svāhā.

indrasya gṛho 'sīndrasya śarmāsīndrasya varmāsīndrasya varūtham asi | / taṃ tvā pra viśāmi sarvāṅgaḥ sarvātmā sarvaguḥ sarvapūruṣaḥ saha yan me 'sti tena ||

Indras Haus bist du, Indras Schutz bist du, Indras Panzer bist du, Indras Schirm bist du. / Dich betrete ich, mit allen Gliedern, mit ganzem Selbst, mit allem Vieh, mit allen Mannen, samt dem, was mir gehört.

astṛto nāmāham ayam asmi / sa ātmānaṃ pari dadhe dyāvāpṛthivībhyām | / gopīthāya pra hūyase ||

Astṛta (Unbesiegt) heiße ich; ich bin dieser; / der übergibt sich selbst Himmel und Erde. / Zum Schutz wirst du gerufen. [?]

astṛto nāma prājāpatyo / devo māsas trayodaśaḥ | / sarvaguḥ sarvapūruṣaḥ / prāgāṃ devapurā aham ||

Astṛta heißt er, der Prajāpati-Zugehörige, / der Gott, der dreizehnte Monat. / Mit allem Vieh, mit allen Mannen / bin ich zu den Götterburgen gegangen.

antaḥ prāgāṃ devapurāḥ / sahagrāmaḥ svastaye | / saṃvatsarasya madhyataḥ / sarvaiḥ sodaryaiḥ saha || prapāṭhaka ||

Hinein bin ich zu den Götterburgen gegangen, / samt dem Dorf, zum Heil, / aus der Mitte des Jahres, / samt allen Geschwistern.

prāham agāṃ devapurā / ya evāsmi sa eva san | / yo mā kaś cābhidāsati / sa prajāpatim ṛcchatu ||

Ich bin zu den Götterburgen gegangen; / der ich bin, eben der bin ich geblieben. / Wer mich auch immer schädigen will, / der soll auf Prajāpati stoßen.

aśmāsi pratispaśaḥ / pāhi riṣaḥ pāhi dviṣaḥ | / pāhi daivyābhiśastyāḥ / sa ma iha tanvaṃ pāhi ||

Ein Stein bist du; schütze vor den Aufpassern [?], schütze vor Verletzung, schütze vor Hass, / schütze vor göttlicher Verwünschung. / Der schütze mir hier den Leib. [?]

yo 'smān prācyā diśo 'ghāyur abhidāsāt | / etat sa ṛcchād aśmavarma no 'stu ||

Wer uns aus der östlichen Himmelsrichtung, übelwollend, schädigen will – / auf dies soll er stoßen; ein Steinpanzer sei uns dies.

(…) asmān dakṣiṇāyā diśaḥ (…) ||

[Wer] uns aus der südlichen Himmelsrichtung [übelwollend schädigen will …, wie in 6.12.8].

(…) asmān pratīcyā diśaḥ (…) ||

[Wer] uns aus der westlichen Himmelsrichtung [übelwollend schädigen will …, wie in 6.12.8].