athātaḥ svedādhyāyaṃ vyākhyāsyāmaḥ
Nun wollen wir das Kapitel über die Schwitztherapie (sveda) erklären.
Caraka-Saṃhitā · Sutrasthana
Das vierzehnte Kapitel widmet sich der Schwitztherapie (svedana), die im klassischen Pañcakarma unmittelbar auf die Ölung folgt und vor allem Vāta- und Kapha-bedingte Störungen löst, indem sie verhärtete oder erkaltete Körperstrukturen wieder geschmeidig macht – ein Vorgang, den der Text anschaulich mit dem Biegen von trockenem Holz vergleicht. Ātreya systematisiert dreizehn Verfahren „mit Feuer“, von der Dampfröhre (nāḍīsveda) über das Jentāka-Schwitzhaus bis zur Grubenbähung, sowie zehn feuerlose Formen wie Anstrengung oder Zorn, und benennt präzise Indikationen, Kontraindikationen und Zeichen von Unter- und Überschwitzung. Botanisch fällt die Fülle der für Bähungen und Dampfabkochungen verwendeten Pflanzen auf – etwa Guḍūcī (Amṛtā), Rizinus, Moringa (śigru), Vāsā, Arka und Tulasī (Surasā) –, die überwiegend Vāta-vertreibende Wirkung besitzen. Als praktisch-technisches Kapitel bereitet es methodisch die folgenden Abschnitte zur Reinigungstherapie vor.
| Verfahren | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Saṅkara | Erwärmen mit Kräuterbeuteln (piṇḍa), mit oder ohne trennendes Tuch |
| Prastara | Liegen auf erwärmter Kräuter- oder Getreidespreu-Lagerstätte |
| Nāḍī | Dampf wird über eine gebogene Rohr-Röhre zugeführt |
| Pariṣeka | Begießung mit warmem Kräutersud |
| Avagāha | Tauchbad in warmem Sud, Milch, Öl oder Ghee |
| Jentāka | Aufenthalt in einem Schwitzhaus mit zentraler Feuerkammer |
| Aśmaghana | Liegen auf erhitzter, wassergesprengter Steinplatte |
| Karṣū | Liegen über einer mit glühender Holzkohle gefüllten Grube |
| Kuṭī | Schwitzen in einer runden Hütte, umstellt von Kohlebecken |
| Bhū | wie Aśmaghana, auf geeignetem, windgeschütztem Boden |
| Kumbhikā | Sitzen oder Liegen über einem vergrabenen, mit heißem Sud gefüllten Topf |
| Kūpa | Liegen über einer mit brennendem Tierdung gefüllten Grube |
| Holāka | Liegen über einem brennenden Dunghaufen |
athātaḥ svedādhyāyaṃ vyākhyāsyāmaḥ
Nun wollen wir das Kapitel über die Schwitztherapie (sveda) erklären.
iti ha smāha bhagavānātreyaḥ
So sprach der erhabene Ātreya.
ataḥ svedāḥ pravakṣyante yairyathāvatprayojitaiḥ| svedasādhyāḥ praśāmyanti gadā vātakaphātmakāḥ
Nun werden die Schwitzverfahren (sveda) dargelegt, durch deren sachgemäße Anwendung die durch vāta (Bewegungsprinzip, „Wind“-doṣa) und kapha (Schleim-doṣa) bedingten, mit sveda heilbaren Krankheiten zur Ruhe kommen.
snehapūrvaṃ prayuktena svedenāvajite'nile| purīṣamūtraretāṃsi na sajjanti kathañcana
Wenn sveda, dem eine Ölung (sneha) vorausgeht, angewendet wird und vāta (hier: anila) dadurch bezwungen ist, stocken Kot, Urin und Samen in keiner Weise.
śuṣkāṇyapi hi kāṣṭhāni snehasvedopapādanaiḥ| namayanti yathānyāyaṃ kiṃ punarjīvato narān
Selbst trockenes Holz lässt sich durch Ölung und Schwitzen ordnungsgemäß biegen – um wie viel mehr dann einen lebenden Menschen.
rogartuvyādhitāpekṣo nātyuṣṇo'timṛdurna ca| dravyavān kalpito deśe svedaḥ kāryakaro mataḥ
Ein sveda, der auf Krankheit, Jahreszeit und den Kranken Rücksicht nimmt, der weder zu heiß noch zu schwach ist, der mit geeigneten Substanzen (dravya) versehen und am rechten Ort angewendet wird, gilt als wirksam.
vyādhau śīte śarīre ca mahān svedo mahābale| durbale durbalaḥ svedo madhyame madhyamo hitaḥ
Bei einer Krankheit mit Kältegefühl im Körper ist bei einem kräftigen Menschen starkes Schwitzen angezeigt, bei einem schwachen schwaches, bei einem mittleren mittleres.
vātaśleṣmaṇi vāte vā kaphe vā sveda iṣyate| snigdharūkṣastathā snigdho rūkṣaścāpyupakalpitaḥ
Bei vāta-kapha zusammen, bei vāta allein oder bei kapha allein wird sveda angewandt; ebenso wird ein sveda zubereitet, der sowohl ölig (snigdha) als auch trocken (rūkṣa) ist, oder rein ölig, oder rein trocken.
āmāśayagate vāte kaphe pakvāśayāśrite| rūkṣapūrvo hitaḥ svedaḥ snehapūrvastathaiva ca
Wenn vāta im āmāśaya (Magenregion, Sitz des unverdauten Speisebreis) sitzt und kapha im pakvāśaya (Dickdarmregion, Sitz des verdauten Speisebreis), ist ein sveda, dem Trockenheit vorausgeht, heilsam, ebenso einer, dem Ölung vorausgeht.
vṛṣaṇau hṛdayaṃ dṛṣṭī svedayenmṛdu naiva vā| madhyamaṃ vaṅkṣaṇau śeṣamaṅgāvayavamiṣṭataḥ
Hoden, Herz und Augen soll man mild erwärmen oder gar nicht; die Leistengegend mittelstark; die übrigen Körperglieder nach Bedarf.
suśuddhairnaktakaiḥ piṇḍyā godhūmānāmathāpi vā| padmotpalapalāśairvā svedyaḥ saṃvṛtya cakṣuṣī
Mit gut gereinigten Naktaka-Früchten, mit einem Weizenbrei (piṇḍī), oder auch mit Lotus- und Seerosenblättern (padma, utpala) soll man, nachdem man die Augen bedeckt hat, schwitzen lassen.
muktāvalībhiḥ śītābhiḥ śītalairbhājanairapi| jalārdrairjalajairhastaiḥ svidyato hṛdayaṃ spṛśet
Mit kühlen Perlenketten, mit kühlen Gefäßen oder mit wassergetränkten, aus dem Wasser stammenden Blättern (wie Lotusblättern) soll man dem Schwitzenden das Herz berühren.
śītaśūlavyuparame stambhagauravanigrahe| sañjāte mārdave svede svedanādviratirmatā
Wenn der kältebedingte Schmerz aufgehört hat, Steifheit und Schwere überwunden sind und Weichheit eingetreten ist, gilt es als angezeigt, das Schwitzen zu beenden.
pittaprakopo mūrcchā ca śarīrasadanaṃ tṛṣā| dāhaḥ svarāṅgadaurbalyamatisvinnasya lakṣaṇam
Erregung von pitta (Feuer-doṣa), Ohnmacht, Erschöpfung des Körpers, Durst, Brennen sowie Schwäche der Stimme und der Glieder sind die Zeichen von übermäßigem Schwitzen.
uktastasyāśitīye yo graiṣmikaḥ sarvaśo vidhiḥ| so'tisvinnasya kartavyo madhuraḥ snigdhaśītalaḥ
Das im Kapitel Aśitīya insgesamt für den Sommer dargelegte Regime – süß, ölig und kühlend – ist bei einem übermäßig Geschwitzten anzuwenden.
kaṣāyamadyanityānāṃ garbhiṇyā raktapittinām| pittināṃ sātisārāṇāṃ rūkṣāṇāṃ madhumehinām
Bei denen, die ständig Adstringierendes oder Alkohol (madya) zu sich nehmen, bei einer Schwangeren, bei an raktapitta (Blutungsleiden) Leidenden, bei Pitta-Kranken, bei solchen mit Durchfall (atisāra), bei Ausgetrockneten (rūkṣa), bei Diabeteskranken (madhumeha),
vidagdhabhraṣṭabradhnānāṃ viṣamadyavikāriṇām| śrāntānāṃ naṣṭasañjñānāṃ sthūlānāṃ pittamehinām
bei denen mit vidagdha (verdorbener Verdauung), bhraṣṭa (Vorfall-Erkrankungen) und bradhna (Hodenschwellung), bei durch Gift oder Alkohol Geschädigten, bei Erschöpften, bei Bewusstlosen, bei Fettleibigen, bei Pitta-bedingtem Diabetes (pittameha),
tṛṣyatāṃ kṣudhitānāṃ ca kruddhānāṃ śocatāmapi| kāmalyudariṇāṃ caiva kṣatānāmāḍhyarogiṇām
bei Durstigen, Hungrigen, Zornigen und Trauernden, bei an Gelbsucht (kāmalā) und Bauchwassersucht (udara) Leidenden, bei Verletzten (kṣata) und bei an āḍhyaroga (einer Art Gicht) Leidenden,
durbalātiviśuṣkāṇāmupakṣīṇaujasāṃ tathā| bhiṣak taimirikāṇāṃ ca na svedamavatārayet
bei sehr Schwachen und stark Ausgetrockneten, bei solchen mit geschwundenem ojas (Vitalkraft) sowie bei an Sehschwäche (taimirika) Leidenden soll der Arzt kein sveda anwenden.
pratiśyāye ca kāse ca hikkāśvāseṣvalāghave| karṇamanyāśiraḥśūle svarabhede galagrahe
Bei Schnupfen, Husten, Schluckauf, Atemnot, Schweregefühl, bei Schmerzen in Ohr, Nacken (manyā) und Kopf, bei Heiserkeit und Halsstarre (galagraha),
arditaikāṅgasarvāṅgapakṣāghāte vināmake| koṣṭhānāhavibandheṣu mūtrāghāte vijṛmbhake
bei Fazialisparese (ardita), bei Lähmung eines Gliedes, des ganzen Körpers oder einer Körperhälfte (pakṣāghāta), bei vināmaka (Rückenverkrümmung), bei Blähung und Verstopfung des Bauches (koṣṭha), bei Harnverhaltung, bei krankhaftem Gähnen,
pārśvapṛṣṭhakaṭīkukṣisaṅgrahe gṛdhrasīṣu ca| mūtrakṛcchre mahattve ca muṣkayoraṅgamardake
bei Verspannung von Flanke, Rücken, Hüfte und Unterleib, bei Ischias (gṛdhrasī), bei schmerzhaftem Wasserlassen (mūtrakṛcchra) und bei dessen schwerer Form, bei Gliederschmerzen und bei Schwellung der Hoden,
pādajānūrujaṅghārtisaṅgrahe śvayathāvapi| khallīṣvāmeṣu śīte ca vepathau vātakaṇṭake
bei Schmerz und Verspannung in Füßen, Knien, Oberschenkeln und Unterschenkeln, bei Schwellungen (śvayathu), bei Gelenksteifheit (khallī), bei āma (Unverdautem), bei Kältegefühl, bei Zittern und bei vātakaṇṭaka (vāta-bedingtem Fersenschmerz),
saṅkocāyāmaśūleṣu stambhagauravasuptiṣu | sarvāṅgeṣu vikāreṣu svedanaṃ hitamucyate
bei Kontraktion, Überdehnung und Schmerz, bei Steifheit, Schwere und Taubheit sowie bei Erkrankungen, die den ganzen Körper betreffen, wird svedana (das Schwitzen) als heilsam bezeichnet.
tilamāṣakulatthāmlaghṛtatailāmiṣaudanaiḥ| pāyasaiḥ kṛśarairmāṃsaiḥ piṇḍasvedaṃ prayojayet
Mit Sesam, Urdbohnen (māṣa), Pferdebohnen (kulattha), Saurem, Ghee, Öl, Fleisch-Reis, Milchreis (pāyasa), Reis-Bohnen-Brei (kṛśara) und Fleisch soll man den Beutel-sveda (piṇḍasveda) durchführen.
gokharoṣṭravarāhāśvaśakṛdbhiḥ satuṣairyavaiḥ| sikatāpāṃśupāṣāṇakarīṣāyasapūṭakaiḥ
mit Kot von Rind, Esel, Kamel, Schwein und Pferd, mit Gerste samt Spelzen, mit Sand, Staub, Steinen, getrocknetem Kuhdung (karīṣa) und erhitztem Eisen in Bündeln (pūṭaka) –
ślaiṣmikān svedayet pūrvairvātikān samupācaret| dravyāṇyetāni śasyante yathāsvaṃ prastareṣvapi
mit den zuerst genannten Mitteln soll man Kapha-Kranke, mit den zuletzt genannten Vāta-Kranke behandeln (svedayet). Diese Substanzen werden entsprechend auch für den Lager-sveda (prastara) empfohlen.
bhūgṛheṣu ca jentākeṣūṣṇagarbhagṛheṣu ca| vidhūmāṅgāratapteṣu svabhyaktaḥ svidyate sukham
In unterirdischen Räumen, in Jentāka-Schwitzhäusern, in mit heißer Luft gefüllten Kammern, die mit rauchfreier Holzkohle erwärmt sind, schwitzt man, zuvor eingeölt, angenehm.
grāmyānūpaudakaṃ māṃsaṃ payo bastaśirastathā| varāhamadhyapittāsṛk snehavattilataṇḍulāḥ
Fleisch von Haus-, Sumpf- und Wassertieren, Milch, Ziegenkopf (bastaśiras), das Mittelstück des Schweins, pitta (Galle) und Blut sowie ölhaltiger Sesam und Reis –
ityetāni samutkvāthya nāḍīsvedaṃ prayojayet| deśakālavibhāgajño yuktyapekṣo bhiṣaktamaḥ
diese soll der beste Arzt, kundig in der Unterscheidung von Ort und Zeit und auf die rechte Methode (yukti) bedacht, zusammen aufkochen und damit den Röhren-sveda (nāḍīsveda) durchführen.
vāruṇāmṛtakairaṇḍaśigrumūlakasarṣapaiḥ| vāsāvaṃśakarañjārkapatrairaśmantakasya ca
Mit den Blättern von Vāruṇa, Amṛtā (Guḍūcī), Eranda (Rizinus), Śigru (Moringa), Mūlaka (Rettich), Senfpflanze, Vāsā, Bambus, Karañja, Arka und Aśmantaka –
śobhāñjanakasaireyamālatīsurasārjakaiḥ | patrairutkvāthya salilaṃ nāḍīsvedaṃ prayojayet
sowie mit den Blättern von Śobhāñjana, Saireyaka, Mālatī, Surasā (Tulasī) und Arjaka soll man Wasser aufkochen und den Röhren-sveda anwenden.
bhūtīkapañcamūlābhyāṃ surayā dadhimastunā| mūtrairamlaiśca sasnehairnāḍīsvedaṃ prayojayet
Mit Bhūtīka und den Pañcamūla-Wurzeln, mit Bier (surā), Buttermilch (dadhimastu), Urin und sauren Substanzen, jeweils mit Öl versetzt, soll man den Röhren-sveda durchführen.
eta eva ca niryūhāḥ prayojyā jalakoṣṭhake| svedanārthaṃ ghṛtakṣīratailakoṣṭhāṃśca kārayet
Eben diese Abkochungen (niryūha) sollen auch für den Wasserkessel-sveda (jalakoṣṭhaka) verwendet werden; ebenso soll man zum Zweck des Schwitzens Ghee-, Milch- und Öl-Kessel bereiten.
godhūmaśakalaiścūrṇairyavānāmamlasaṃyutaiḥ| sasnehakiṇvalavaṇairupanāhaḥ praśasyate
Ein Breiumschlag (upanāha) aus Weizengrütze und Gerstenmehl, vermischt mit Saurem, versehen mit Öl, Gärmittel (kiṇva) und Salz, wird empfohlen.
gandhaiḥ surāyāḥ kiṇvena jīvantyā śatapuṣpayā| umayā kuṣṭhatailābhyāṃ yuktayā copanāhayet
Ebenso soll man mit wohlriechenden Substanzen, mit Bier-Gärmittel, mit Jīvantī, Śatapuṣpā, Umā (Leinsamen), Kuṣṭha und Öl versetzt einen Umschlag anlegen.
carmabhiścopanaddhavyaḥ salomabhirapūtibhiḥ| uṣṇavīryairalābhe tu kauśeyāvikaśāṭakaiḥ
Man kann auch mit Fellen samt Haar, die nicht übelriechend und von heißer Wirkkraft (vīrya) sind, einwickeln; bei deren Fehlen mit Seiden- oder Wolltüchern.
rātrau baddhaṃ divā muñcenmuñcedrātrau divā kṛtam| vidāhaparihārārthaṃ, syāt prakarṣastu śītale
Was nachts angelegt wurde, löse man am Tag; was am Tag angelegt wurde, löse man nachts, um ein Brennen (vidāha) zu vermeiden; bei kaltem Wetter jedoch kann man es länger belassen.
saṅkaraḥ prastaro nāḍī pariṣeko'vagāhanam| jentāko'śmaghanaḥ karṣūḥ kuṭī bhūḥ kumbhikaiva ca
Saṅkara, Prastara, Nāḍī, Pariṣeka, Avagāhana, Jentāka, Aśmaghana, Karṣū, Kuṭī, Bhū und Kumbhikā –
kūpo holāka ityete svedayanti trayodaśa| tān yathāvat pravakṣyāmi sarvānevānupūrvaśaḥ
Kūpa und Holāka – diese dreizehn Verfahren bewirken das Schwitzen. Ich werde sie nun der Reihe nach ordnungsgemäß darlegen.
tatra vastrāntaritairavastrāntaritairvā piṇḍairyathoktairupasvedanaṃ saṅkarasveda iti vidyāt
Dabei ist das Erwärmen mit den oben genannten Beuteln (piṇḍa) – sei es durch ein Tuch (vastra) getrennt oder ohne trennendes Tuch – als Saṅkarasveda (Misch-sveda) zu verstehen.
śūkaśamīdhānyapulākānāṃ veśavārapāyasakṛśarotkārikādīnāṃ vā prastare kauśeyāvikottarapracchadepañcāṅgulorubūkārkapatrapracchade vāsvabhyaktasarvagātrasya śayānasyopasvedanaṃ prastarasveda iti vidyāt
Das Erwärmen einer Person, die am ganzen Körper eingeölt auf einer Lagerstätte (prastara) liegt – sei diese aus Grannen von Hülsenfrüchten (śamī) und Getreidespreu oder aus Veśavāra, Pāyasa, Kṛśara, Utkārikā und dergleichen bereitet und mit einer Decke aus Seide oder Wolle bedeckt, oder mit fünf Finger dicken Būka-Gräsern oder Arka-Blättern bedeckt – ist als Prastarasveda (Lager-sveda) zu verstehen.
svedanadravyāṇāṃ punarmūlaphalapatraśuṅgādīnāṃ mṛgaśakunapiśitaśiraspadādīnāmuṣṇasvabhāvānāṃ vāyathārhamamlalavaṇasnehopasaṃhitānāṃ mūtrakṣīrādīnāṃ vā kumbhyāṃ bāṣpamanudvamantyāmutkvathitānāṃ nāḍyāśareṣīkāvaṃśadalakarañjārkapatrānyatamakṛtayā gajāgrahastasaṃsthānayā vyāmadīrghayā vyāmārdhadīrghayā vāvyāmacaturbhāgāṣṭabhāgamūlāgrapariṇāhasrotasā sarvato vātaharapatrasaṃvṛtacchidrayā dvistrirvā vināmitayāvātaharasiddhasnehābhyaktagātro bāṣpamupaharet; bāṣpo hyanṛjugāmī vihatacaṇḍavegastvacamavidahan sukhaṃ svedayatītināḍīsvedaḥ
Wenn ferner schwitzenerzeugende Substanzen – Wurzeln, Früchte, Blätter, Sprossen und dergleichen, oder Fleisch von Wild und Vögeln samt Kopf und Füßen, die von heißer Wirknatur sind, oder – je nach Bedarf mit Saurem, Salz und Öl versetzter – Urin, Milch und dergleichen – in einem Kessel, der den Dampf nicht entweichen lässt, aufgekocht werden, dann soll man einer Person, deren Körper mit einem geeigneten, gegen vāta wirksamen Öl eingerieben ist, den Dampf mittels einer Röhre (nāḍī) zuführen, die aus Schilfrohr, Bambusstreifen, Karañja- oder Arka-Blatt gefertigt ist, in Form eines Elefantenrüssels (gajāgrahasta), eine vyāma (Armspanne) oder eine halbe vyāma lang, mit einem Kanal, dessen Durchmesser an Wurzel und Spitze ein Viertel bzw. ein Achtel einer vyāma beträgt, dessen Öffnung ringsum mit vāta-vertreibenden Blättern umhüllt und die zwei- oder dreimal gebogen ist. Denn der Dampf, der auf gewundenem Weg strömt und dessen heftige Geschwindigkeit dadurch gebrochen ist, verbrennt die Haut nicht und bewirkt angenehmes Schwitzen. Dies ist der Röhren-sveda (nāḍīsveda).
vātikottaravātikānāṃ punarmūlādīnāmutkvāthaiḥ sukhoṣṇaiḥ kumbhīrvarṣaṇikāḥ pranāḍīrvā pūrayitvā yathārhasiddhasnehābhyaktagātraṃvastrāvacchannaṃ pariṣecayediti pariṣekaḥ
Ferner: Bei Vātika- und Uttaravātika-Kranken (an vāta- bzw. an schwerer vāta-Störung Leidenden) soll man Krüge, Berieselungsgefäße (varṣaṇikā) oder Ausgussröhren (pranāḍī) mit angenehm warmen Abkochungen der oben genannten Wurzeln und dergleichen füllen und damit eine Person, deren Körper mit einem geeigneten, zubereiteten Öl eingerieben und mit einem Tuch bedeckt ist, berieseln. Dies heißt Pariṣeka (Begießung).
vātaharotkvāthakṣīratailaghṛtapiśitarasoṣṇasalilakoṣṭhakāvagāhastu yathokta evāvagāhaḥ
Das Eintauchen in ein Becken (koṣṭhaka), das mit einer vāta-vertreibenden Abkochung, mit Milch, Öl, Ghee, Fleischbrühe oder warmem Wasser gefüllt ist, ist der wie beschriebene Avagāha (Tauchbad).
atha jentākaṃ cikīrṣurbhūmiṃ parīkṣeta- tatra pūrvasyāṃ diśyuttarasyāṃ vā guṇavati praśaste bhūmibhāge kṛṣṇamadhuramṛttike suvarṇamṛttikevā parīvāpapuṣkariṇyādīnāṃ jalāśayānāmanyatamasya kūle dakṣiṇe paścime vā sūpatīrthe samasuvibhaktabhūmibhāge saptāṣṭauvā'ratnīrupakramyodakāt prāṅmukhamudaṅmukhaṃ vā'bhimukhatīrthaṃ kūṭāgāraṃ kārayet, utsedhavistārataḥ paramaratnīḥ ṣoḍaśa, samantātsuvṛttaṃ mṛtkarmasampannamanekavātāyanam; asya kūṭāgārasyāntaḥ samantato bhittimaratnivistārotsedhāṃ piṇḍikāṃkārayedākapāṭāt, madhye cāsya kūṭāgārasya catuṣkiṣkumātraṃ puruṣapramāṇaṃ mṛnmayaṃ kandusaṃsthānaṃbahusūkṣmacchidramaṅgārakoṣṭhakastambhaṃ sapidhānaṃ kārayet; taṃ ca khādirāṇāmāśvakarṇādīnāṃ vā kāṣṭhānāṃ pūrayitvā pradīpayet; sayadā jānīyāt sādhu dagdhāni kāṣṭhāni gatadhūmānyavataptaṃ ca kevalamagninā tadagnigṛhaṃ svedayogyena coṣmaṇā yuktamiti,tatrainaṃ puruṣaṃ vātaharābhyaktagātraṃ vastrāvacchannaṃ praveśayet, praveśayaṃścainamanuśiṣyāt- saumya! praviśa kalyāṇāyārogyāya ceti,praviśya caināṃ piṇḍikāmadhiruhya pārśvāparapārśvābhyāṃ yathāsukhaṃ śayīthāḥ, na ca tvayā svedamūrcchāparītenāpi satā piṇḍikaiṣāvimoktavyā''prāṇocchvāsāt, bhraśyamāno hyataḥ piṇḍivakāvakāśāddvāramanadhigacchan svedamūrcchāparītatayā sadyaḥprāṇāñjahyāḥ, tasmāt piṇḍikāmenāṃ na kathañcana muñcethāḥ; tvaṃ yadā jānīyāḥ- vigatābhiṣyandamātmānaṃsamyakprasrutasvedapicchaṃ sarvasrotovimuktaṃ laghūbhūtamapagatavibandhastambhasuptivedanāgauravamiti, tatastāṃ piṇḍikāmanusarandvāraṃ prapadyethāḥ, niṣkramya ca na sahasā cakṣuṣoḥ paripālanārthaṃ śītodakamupaspṛśethāḥ, apagatasantāpaklamastu muhūrtāt sukhoṣṇenavāriṇā yathānyāyaṃ pariṣikto'śnīyāḥ; iti jentākasvedaḥ
Wer nun ein Jentāka-Schwitzhaus errichten will, soll zuerst den Boden prüfen. Dort, in östlicher oder nördlicher Richtung, auf einem geeigneten, ausgezeichneten Bodenstück mit schwarzer, süßer Erde oder goldfarbener Erde, am Ufer eines Wasserbeckens, eines Teichs (puṣkariṇī) oder eines ähnlichen Gewässers, im Süden oder Westen, an einer guten Zugangsstelle, auf ebenem, gut vermessenem Bodenstück, sieben oder acht ratni (Ellen) vom Wasser entfernt beginnend, mit Blickrichtung nach Osten oder Norden zum Wasser hin, soll man ein giebelförmiges Haus (kūṭāgāra) errichten, höchstens sechzehn ratni in Höhe und Breite, ringsum gut gerundet, aus Lehmwerk gefertigt, mit zahlreichen Fensteröffnungen. Im Inneren dieses Hauses soll man ringsum eine Wand in Form einer Sitzbank (piṇḍikā) errichten, eine ratni breit und hoch, bis zur Tür reichend. In der Mitte des Hauses soll man eine aus Lehm gefertigte, vier kiṣku (Ellen) messende, menschengroße Feuerkammer (aṅgārakoṣṭhaka) in Topfform (kandu) mit vielen feinen Öffnungen errichten, mit einem Deckel versehen. Diese soll man mit Holz der Khadira- oder Aśvakarṇa-Bäume und dergleichen füllen und anzünden. Sobald man erkennt, dass das Holz gut verbrannt, der Rauch verzogen und die Kammer allein durch das Feuer erhitzt ist, sodass dieses Feuerzimmer mit einer für das Schwitzen geeigneten Wärme versehen ist, soll man den Patienten, dessen Körper mit einem vāta-vertreibenden Öl eingerieben und mit einem Tuch bedeckt ist, dort hineinführen. Beim Hineinführen soll man ihn belehren: 'Freund (saumya), tritt ein, zu deinem Heil und deiner Genesung.' Nachdem er eingetreten ist, soll er die Sitzbank (piṇḍikā) besteigen und sich, abwechselnd auf die eine und die andere Seite gewandt, nach Belieben hinlegen. Auch wenn er von Schwitz-Ohnmacht (svedamūrcchā) ergriffen wird, soll er diese Sitzbank nicht verlassen, solange der Atem noch geht – denn wer, von dieser Bank herabgleitend, im Zustand der Schwitz-Ohnmacht die Tür nicht erreicht, könnte sogleich sein Leben verlieren. Deshalb soll er die Sitzbank auf keinen Fall verlassen. Wenn er aber bemerkt, dass er frei von Stauung (abhiṣyanda) ist, dass Schweiß gleichmäßig ausgetreten ist, dass alle srotas (Kanäle) befreit, der Körper leicht geworden ist und Verstopfung, Steifheit, Taubheit, Schmerz und Schwere gewichen sind, dann soll er sich an dieser Sitzbank entlang zur Tür begeben. Nach dem Heraustreten soll er nicht sofort kaltes Wasser berühren, um seine Augen zu schützen; sobald aber Hitzegefühl und Erschöpfung vergangen sind, soll er nach einer Weile mit angenehm warmem Wasser ordnungsgemäß begossen werden und dann essen. Dies ist der Jentāka-sveda.
śayānasya pramāṇena ghanāmaśmamayīṃ śilām| tāpayitvā mārutaghnairdārubhiḥ sampradīpitaiḥ
Eine dicke, steinerne Platte von der Größe des Liegenden soll man mit angezündetem, vāta-vertreibendem Holz erhitzen,
vyapojjhya sarvānaṅgārān prokṣya caivoṣṇavāriṇā| tāṃ śilāmatha kurvīta kauṣeyāvikasaṃstarām
dann alle Kohlen entfernen, die Platte mit warmem Wasser besprengen und sie mit einer Seiden- oder Wolldecke belegen.
tasyāṃ svabhyaktasarvāṅgaḥ svapan svidyati nā sukham| kauravājinakauṣeyaprāvārādyaiḥ susaṃvṛtaḥ
Darauf schwitzt jemand, dessen ganzer Körper eingeölt ist und der, mit Wolldecken (kaurava), Tierfellen, Seidentüchern und dergleichen gut zugedeckt, darauf liegt, angenehm.
ityakto'śmaghanasvedaḥ,... ...karṣūsvedaḥ pravakṣyate| khānayecchayanasyādhaḥ karṣūṃ sthānavibhāgavit
So wurde der Aśmaghana-sveda (Stein-sveda) dargelegt … Nun wird der Karṣū-sveda (Gruben-sveda) dargelegt: Wer den Ort sachgemäß einzuteilen versteht, soll unterhalb des Lagers eine Grube (karṣū) ausheben,
dīptairadhūmairaṅgāraistāṃ karṣūṃ pūrayettataḥ| tasyāmupari śayyāyāṃ svapan svidyati nā sukham
diese Grube dann mit glühender, rauchfreier Holzkohle füllen; darüber auf einem Lager liegend schwitzt man angenehm.
anatyutsedhavistārāṃ vṛttākārāmalocanām| ghanabhittiṃ kuṭīṃ kṛtvā kuṣṭhādyaiḥ sampralepayet
Man errichte eine Hütte (kuṭī) von nicht zu großer Höhe und Breite, rund geformt, fensterlos, mit dicker Wand, und bestreiche sie mit Kuṣṭha und dergleichen.
kuṭīmadhye bhiṣak śayyāṃ svāstīrṇāmupakalpayet| prāvārājinakauśeyakuthakambalagolakaiḥ
In der Mitte der Hütte richte der Arzt ein gut bereitetes Lager her, aus Decken, Tierfellen, Seidenstoffen, Kuthaka-Teppichen, Wolldecken und Polstern.
hasantikābhiraṅgārapūrṇābhistāṃ ca sarvaśaḥ| parivāryāntarārohedabhyaktaḥ svidyate sukham
Nachdem man dieses Lager ringsum mit Kohlebecken (hasantikā), die mit glühender Holzkohle gefüllt sind, umstellt hat, steige der Eingeölte hinein und schwitze angenehm.
ya evāśmaghanasvedavidhirbhūmau sa eva tu| praśastāyāṃ nivātāyāṃ samāyāmupadiśyate
Eben dasselbe Verfahren wie beim Aśmaghana-sveda wird auch für den Bhū-sveda (Boden-sveda) gelehrt, ausgeführt auf geeignetem, windgeschütztem, ebenem Boden.
kumbhīṃ vātaharakvāthapūrṇāṃ bhūmau nikhānayet| ardhabhāgaṃ tribhāgaṃ vā śayanaṃ tatra copari
Nun zum Kumbhikā-sveda: Man vergrabe einen mit einer vāta-vertreibenden Abkochung gefüllten Topf zur Hälfte oder zu einem Drittel im Boden, und darüber ein Lager,
sthāpayedāsanaṃ vā'pi nātisāndraparicchadam| atha kumbhyāṃ susantaptān prakṣipedayaso guḍān
oder man stelle einen Sitz darüber auf, dessen Unterlage nicht zu dicht ist. Dann werfe man stark erhitzte Eisenkugeln (ayoguḍa)
pāṣāṇān voṣmaṇā tena tatsthaḥ svidyati nā sukham| susaṃvṛtāṅgaḥ svabhyaktaḥ snehairanilanāśanaiḥ
oder Steine in den Topf. Wer, mit vāta-vertreibenden Ölen eingerieben und gut zugedeckt, dort sitzt, schwitzt durch diese Hitze angenehm.
kūpaṃ śayanavistāraṃ dviguṇaṃ cāpi vedhataḥ| deśe nivāte śaste ca kuryādantaḥsumārjitam
Nun zum Kūpa-sveda: Man grabe eine Grube (kūpa) von der Breite eines Lagers und doppelt so tief, an windgeschütztem, geeignetem Ort, innen gut geglättet,
hastyaśvagokharoṣṭrāṇāṃ karīṣairdagdhapūrite| svavacchannaḥ susaṃstīrṇe'bhyaktaḥ svidyati nā sukham
gefüllt mit brennendem Dung von Elefant, Pferd, Rind, Esel und Kamel. Wer, eingeölt und mit eigenem Gewand bedeckt, auf dem gut bereiteten Lager darüber liegt, schwitzt angenehm.
dhītīkāṃ tu karīṣāṇāṃ yathoktānāṃ pradīpayet| śayanāntaḥpramāṇena śayyāmupari tatra ca
Nun zum Holāka-sveda: Man entzünde einen Haufen (dhītikā) des oben genannten Dungs, von der Größe des Lagers, und darüber ein Bett,
sudagdhāyāṃ vidhūmāyāṃ yathoktāmupakalpayet| svavacchannaḥ svapaṃstatrābhyaktaḥ svidyati nā sukham
sobald der Dung gut verbrannt und rauchfrei ist, richte man es wie oben beschrieben her. Wer, eingeölt und mit eigenem Gewand bedeckt, dort liegt, schwitzt angenehm.
holākasveda ityeṣa sukhaḥ prokto maharṣiṇā| iti trayodaśavidhaḥ svedo'gniguṇasaṃśrayaḥ
Dies ist der vom großen Weisen (maharṣi) gelehrte, angenehme Holāka-sveda. So wurde der dreizehnfache sveda, der auf der Eigenschaft des agni (Feuer) beruht, dargelegt.
vyāyāma uṣṇasadanaṃ guruprāvaraṇaṃ kṣudhā| bahupānaṃ bhayakrodhāvupanāhāhavātapāḥ
Körperliche Anstrengung (vyāyāma), Aufenthalt an einem heißen Ort, schwere Bekleidung, Hunger,
svedayanti daśaitāni naramagniguṇādṛte ityukto dvividhaḥ svedaḥ saṃyukto'gniguṇairna ca
reichliches Trinken, Furcht und Zorn, ein Umschlag (upanāha), Kampf (āhava) und Sonnenhitze (ātapa) – diese zehn lassen einen Menschen schwitzen, auch ohne die Eigenschaft des agni. So wurde gesagt, dass sveda zweifacher Art ist: mit der Eigenschaft des Feuers verbunden und ohne sie.
ekāṅgasarvāṅgagataḥ snigdho rūkṣastathaiva ca| ityetattrividhaṃ dvandvaṃ svedamuddiśya kīrtitam
Sveda, der ein einzelnes Glied oder den ganzen Körper betrifft, sowie öliger (snigdha) und trockener (rūkṣa) sveda – so wurden, jeweils zu zweit, drei Gegensatzpaare in Bezug auf sveda dargelegt.
snigdhaḥ svedairupakramyaḥ svinnaḥ pathyāśano bhavet| tadahaḥ svinnagātrastu vyāyāmaṃ varjayennaraḥ
Nach vorheriger Ölung soll man mit sveda behandelt werden; nach dem Schwitzen soll man zuträgliche Speisen zu sich nehmen. An dem Tag, an dem der Körper geschwitzt hat, soll man körperliche Anstrengung vermeiden.
svedo yathā kāryakaro hito yebhyaśca yadvidhaḥ| yatra deśe yathā yogyo deśo rakṣyaśca yo yathā
Wie sveda wirksam wird, für wen welche Art heilsam ist, an welchem Ort welche Art geeignet ist und welches Körperglied wie zu schonen ist,
svinnātisvinnarūpāṇi tathā'tisvinnabheṣajam| asvedyāḥ svedayogyāśca svedadravyāṇi kalpanā
die Merkmale des richtig Geschwitzten und des Übergeschwitzten, ebenso das Heilmittel für den Übergeschwitzten, wer nicht geschwitzt werden darf und wer dafür geeignet ist, sowie die Substanzen und Zubereitungen für sveda –
trayodaśavidhaḥ svedo vinā daśavidho'gninā| saṅgraheṇa ca ṣaṭ svedāḥ svedādhyāye nidarśitāḥ
all dies: der dreizehnfache sveda, der zehnfache sveda ohne Feuer, und zusammenfassend die sechs Arten von sveda – wurde im Kapitel über sveda dargelegt.
svedādhikāre yadvācyamuktametanmaharṣiṇā | śiṣyaistu pratipattavyamupadeṣṭā punarvasuḥ
Was zum Thema sveda zu sagen war, wurde vom großen Weisen (maharṣi) dargelegt; von den Schülern ist es so zu erfassen, wie es Punarvasu (Ātreya) gelehrt hat.