prajāpatir akāmayata bhūyān syām̐ śreyān syām ṛdhnuyām iti
Prajāpati wünschte: „Möge ich mehr werden, besser werden, gedeihen.“
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 34
prajāpatir akāmayata bhūyān syām̐ śreyān syām ṛdhnuyām iti
Prajāpati wünschte: „Möge ich mehr werden, besser werden, gedeihen.“
sa dvādaśāhenādīkṣata
Er weihte sich mit dem Zwölftagesopfer.
tenāyajata
Damit opferte er.
sa ārdhnot
Er gedieh.
tasmād eko dvādaśāhena yajeta
Daher soll einer allein mit dem Zwölftagesopfer opfern.
eko hi sa ārdhnot prajāpatir eva
Denn als einer gedieh er, eben Prajāpati.
prajāpater evarddham anvṛdhnoti ya evaṃ vidvān eko dvādaśāhena yajate
Dem Gedeihen des Prajāpati folgt im Gedeihen nach, wer als Wissender allein mit dem Zwölftagesopfer opfert.
tena tisro devatā rocanā adīkṣanta
Damit weihten sich drei Gottheiten, die leuchtenden [Anm.: die drei Lichträume, rocanā];
tenāyajanta
damit opferten sie.
tā ārdhnuvan
Sie gediehen.
tasmāt trayo dvādaśāhena yajeran
Daher sollen drei mit dem Zwölftagesopfer opfern.
trayo hi ta ārdhnuvann ima eva lokās
Denn zu dritt gediehen sie, es sind eben diese Welten.
eṣām eva lokānām ṛddham anvṛdhnuvanti ya evaṃ vidvām̐sas trayo dvādaśāhena yajante
Dem Gedeihen dieser Welten folgen im Gedeihen nach, die als Wissende zu dritt mit dem Zwölftagesopfer opfern.
tena ṣaḍ devatā adīkṣanta
Damit weihten sich sechs Gottheiten;
tenāyajanta
damit opferten sie.
tā ārdhnuvan
Sie gediehen.
tasmāt ṣaḍ dvādaśāhena yajeran
Daher sollen sechs mit dem Zwölftagesopfer opfern.
ṣaḍ ḍhi ta ārdhnuvann ṛtava eva
Denn zu sechst gediehen sie, es sind eben die Jahreszeiten.
ṛtūnām evarddham anvṛdhnuvanti ya evaṃ vidvām̐saṣ ṣaḍ dvādaśāhena yajante
Dem Gedeihen der Jahreszeiten folgen im Gedeihen nach, die als Wissende zu sechst mit dem Zwölftagesopfer opfern.
tena dvādaśa devatā adīkṣanta
Damit weihten sich zwölf Gottheiten;
tenāyajanta
damit opferten sie.
tā ārdhnuvan
Sie gediehen.
te pūrvapakṣeṣv ārdhnuvan
Sie gediehen in den vorderen Halbmonaten (der zunehmenden Mondhälfte),
aparapakṣān anupāhvayanta
und riefen die hinteren Halbmonate nach [?].
tasmād dvādaśa dvādaśāhena yajeran
Daher sollen zwölf mit dem Zwölftagesopfer opfern.
dvādaśa hi ta ārdhnuvan māsā eva
Denn zu zwölft gediehen sie, es sind eben die Monate.
māsānām evarddham anvṛdhnuvanti ya evaṃ vidvām̐so dvādaśa dvādaśāhena yajante
Dem Gedeihen der Monate folgen im Gedeihen nach, die als Wissende zu zwölft mit dem Zwölftagesopfer opfern.
upasatsu trayodaśo dīkṣeta
Bei den Upasad-Tagen soll sich als dreizehnter weihen lassen.
uta hi taṃ vidur uta na vidur
Denn man kennt ihn (teils), und man kennt ihn (teils) nicht.
uta vai trayodaśaṃ māsaṃ vidur uta na viduḥ ‖
Auch den dreizehnten Monat kennt man (teils), und man kennt ihn (teils) nicht. ‖