asuryaṃ vā etasmād varṇaṃ kṛtvā teja indriyaṃ vīryaṃ prajā paśavo 'pakrāmanti
Wer eine asurische Färbung [?] hervorgebracht hat, von dem weichen Glanz, Sinneskraft, Manneskraft, Nachkommenschaft und Vieh.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 34
asuryaṃ vā etasmād varṇaṃ kṛtvā teja indriyaṃ vīryaṃ prajā paśavo 'pakrāmanti
Wer eine asurische Färbung [?] hervorgebracht hat, von dem weichen Glanz, Sinneskraft, Manneskraft, Nachkommenschaft und Vieh.
yasya yūpo virohati sa īśvara ījānaḥ pāpīyān bhavati
Bei wem der Opferpfahl (wieder) auswächst [?], der ist geeignet, als Opfernder schlechter zu werden.
tvāṣṭraṃ bahurūpam ālabheta
Ein vielgestaltiges Tier für Tvaṣṭṛ soll er darbringen.
tvaṣṭā vai rūpāṇāṃ vikartā
Tvaṣṭṛ ist nämlich der Gestalter der Formen.
tam eva bhāgadheyenopadhāvati
Ihn eben sucht er mit dessen Anteil auf.
so 'smai teja indriyaṃ vīryaṃ prajāṃ paśūn punar upāvartayati
Dieser führt ihm Glanz, Sinneskraft, Manneskraft, Nachkommenschaft und Vieh wieder zu.
ārtiṃ vā ete niyanti yeṣāṃ dīkṣitānāṃ pramīyate
In Not geraten die, unter deren Geweihten (einer) stirbt.
taṃ yad avavṛjeyuḥ krūrakṛtām ivaiṣāṃ lokas syāt
Wenn sie ihn beiseite schafften, wäre ihre Welt wie die der Grausamen [?].
āhara daheti brūyus
„Bring, verbrenne“, sollen sie sagen,
taṃ dakṣiṇārdhe vedyā nidhāya sarparājñyā ṛgbhis stuyus
ihn auf der südlichen Hälfte der Vedi niederlegen und ihn mit den Versen der Sarparājñī preisen.
iyaṃ vai sarparājñī
Diese (Erde) ist nämlich die Sarparājñī (Königin der Schlangen).
asyā evainam adhisamīrayanti
Ihr übergeben sie ihn (gleichsam) zu.
tad āhur vyṛddhaṃ vā etad yat stutam ananuśastam iti
Dazu sagt man: „Verfehlt ist das, was gepriesen, aber nicht nachrezitiert ist.“
hotā prathamo dīkṣitānāṃ prācīnāvītaṃ kṛtvā mārjālīyaṃ parīyād yāmīr anubruvan sarparājñyā ṛcāṃ kīrtayan
Der Hotṛ, der erste der Geweihten, soll die Schnur nach Art der Ahnenopfer (prācīnāvīta) anlegen, den Mārjālīya-Platz umschreiten, die Yāmī-Verse nachsprechend und die Verse der Sarparājñī hersagend.
iyaṃ vai sarpato rājñī
Diese (Erde) ist nämlich die Königin der Kriechenden.
asyā evainam adhisamīrayanti
Ihr übergeben sie ihn (gleichsam) zu.
dhuvanty evainam etat
Sie schütteln ihn (den Übelstand) damit ab,
atho ny evāsmai hnuvate
und sie leugnen [?] es ihm auch [?].
tama iva vā ete niyanti yeṣāṃ dīkṣitānāṃ pramīyate ‖
In Finsternis, gleichsam, geraten die, unter deren Geweihten (einer) stirbt. ‖
agna āyūm̐ṣi pavasa ity etām̐ somasya pratipadaṃ kurvīran
„Agni, du läuterst Lebenskräfte“ [Anm.: Anfang eines Verses], diesen sollen sie zum Eingangsvers des Soma machen.
punata evātmānam
Sie läutern damit sich selbst.
āyur evātman dadhate
Lebenskraft legen sie in sich,
atho jyotiṣmanta eva yanti
und sie gehen auch lichtvoll (ans Werk).
apratiṣṭhitā vā ete yeṣāṃ dīkṣitānāṃ pramīyate
Ohne festen Stand sind die, unter deren Geweihten (einer) stirbt.
rathaṃtarasāmaiṣām̐ somas syāt
Das Soma-Opfer soll für sie eines mit dem Rathaṃtara-Sāman sein.
iyaṃ vai pṛthivī rathaṃtaram
Diese Erde ist nämlich das Rathaṃtara.
asyām eva pratitiṣṭhanti ‖
Auf dieser gewinnen sie festen Stand. ‖