ud u tvā viśve devā agne bharantu cittibhiḥ |
Alle Götter sollen dich, Agni, mit ihren Gedanken hinauftragen.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 16
ud u tvā viśve devā agne bharantu cittibhiḥ |
Alle Götter sollen dich, Agni, mit ihren Gedanken hinauftragen.
sa no bhava śivas tvam̐ supratīko vibhāvasuḥ ‖
Sei du uns gnädig, schönantlitzig, lichtreich.
pred agne jyotiṣmān yāhi śivebhir arcibhiṣ ṭvam |
Vorwärts, Agni, lichtvoll geh du mit gnädigen Strahlen,
bṛhadbhir bhānubhir bhāsan mā him̐sīs tanvā prajāḥ ‖
mit hohen Strahlen leuchtend; schädige mit deinem Leib nicht die Geschöpfe.
akrandad agnis stanayann iva dyauḥ kṣamā rerihad vīrudhas samañjan |
Agni hat geschrien wie der donnernde Himmel, die Erde beleckend, die Gewächse salbend;
sadyo jajñāno vi hīm iddho akhyad ā rodasī bhānunā bhāty antaḥ ‖
sofort geboren, entzündet, hat er alles erhellt; die beiden Welten erfüllt er mit seinem Strahl, im Innern scheint er.
annapate annasya no dehy anamīvasya śuṣmiṇaḥ |
Herr der Speise, gib uns von der Speise, der krankheitsfreien, kraftvollen.
prapra dātāraṃ tāriṣa ūrjaṃ no dhehi dvipade catuṣpade ‖
Den Geber bringe immer weiter; lege Kraft in uns, in Zweifüßer und Vierfüßer.
samidhāgniṃ duvasyata ghṛtair bodhayatātithim |
Mit dem Brennholz ehrt Agni, mit Schmelzbutter weckt den Gast;
āsmin havyā juhotana ‖
in ihn opfert die Opfergaben.
praprāyam agnir bharatasya śṛṇve vi yat sūryo na rocate bṛhad bhāḥ |
Immer weiter wird dieser Agni des Bharata gehört [?], wenn er wie die Sonne weithin leuchtet, ein hoher Schein;
abhi yaḥ pūruṃ pṛtanāsu tasthau dīdāya daivyo atithiś śivo naḥ ‖
der gegen den Pūru in den Schlachten stand, hat geleuchtet, der göttliche Gast, uns gnädig.
āpo devīḥ pratigṛhṇīta bhasmaitat syone kṛṇudhvam̐ surabhā u loke |
Ihr göttlichen Wasser, nehmt diese Asche an; macht sie wohnlich, wohlriechend an dem Ort.
tasmai namantāṃ janayas supatnīr māteva putraṃ bibhṛtā sv enam ‖
Ihm sollen sich die Frauen, die guten Gattinnen, beugen; wie eine Mutter den Sohn, so tragt ihn gut.
apsv agne sadhiṣ ṭava sauṣadhīr anu rudhyase |
In den Wassern, Agni, ist dein Sitz; den Pflanzen nach wächst du;
garbhe saṃjāyase punaḥ ‖
im Mutterleib wirst du wiederum geboren.
garbho asy oṣadhīnāṃ garbho vanaspatīnām |
Der Keim der Pflanzen bist du, der Keim der Bäume,
garbho viśvasya bhūtasyāgne garbho apām asi ‖
der Keim alles Seienden, Agni, der Keim der Wasser bist du.
prasadya bhasmanā yonim apaś ca pṛthivīm agne |
Nachdem du dich mit Asche, dem Schoß, den Wassern und der Erde niedergesetzt hast, Agni,
sam̐sṛjya mātṛbhiṣ ṭvaṃ jyotiṣmān punar āsadaḥ ‖
dich mit den Müttern vereinigt, hast du dich lichtreich wiederum niedergesetzt.
punar āsadya sadanam apaś ca pṛthivīm agne |
Nachdem du dich wiederum am Sitz, an den Wassern und an der Erde niedergesetzt hast, Agni,
śeṣe mātur yathopasthe 'ntar asyām̐ śivatamaḥ ‖
liegst du wie im Schoß der Mutter, im Innern von ihr, sehr gnädig.
punar ūrjā
Wiederum mit Kraft.
saha rayyā ‖
Zusammen mit Reichtum.
bodhā me asya vacaso yaviṣṭha mam̐hiṣṭhasya prabhṛtasya svadhāvaḥ |
Achte auf dieses mein Wort, Jüngster, auf das reichlichste, dargebrachte, du Svadhā-Besitzer.
nindati tvo anu tvo gṛṇāti vandāruṃ te tanvaṃ vande agne ‖
Der eine schmäht, ein anderer preist nach; ich verehre deinen lobenswerten Leib, Agni.
sa bodhi sūrir maghavā vasudāvā vasupatiḥ |
Er sei aufmerksam, der Gönner, der Freigebige, der Güter Spendende, der Herr der Güter;
yuyodhy asmad dveṣām̐si ‖
halte die Feindseligkeiten von uns fern.