samiddho adya manuṣo duroṇe devo devān yajasi jātavedaḥ |
Entzündet bist du heute im Haus des Menschen; als Gott opferst du den Göttern, Jātavedas.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 16
samiddho adya manuṣo duroṇe devo devān yajasi jātavedaḥ |
Entzündet bist du heute im Haus des Menschen; als Gott opferst du den Göttern, Jātavedas.
ā ca vaha mitramahaś cikitvān tvaṃ dūtaḥ kavir asi pracetāḥ ‖
Und führe sie herbei, du Mitra-Verherrlichter, der Kundige; du bist der Bote, der Seher, der Einsichtige.
tanūnapāt patha ṛtasya yānān madhvā samañjan svadayā sujihva |
Tanūnapāt, die Wege des Rechts, die Fahrtwege, salbend mit Honig, laß es schmecken, du Schönzüngiger.
manmāni dhībhir uta yajñam ṛndhan devatrā ca kṛṇuhy adhvaraṃ naḥ ‖
Die Gedanken mit Andachten, auch das Opfer fördernd: mache unser Opfer bei den Göttern [wirksam].
ājuhvāna īḍyo vandyaś cā yāhy agne vasubhis sajoṣāḥ |
Angerufen, preisenswert und verehrungswürdig, komm herbei, Agni, einträchtig mit den Vasu.
tvaṃ devānām asi yahva hotā sa enān yakṣīṣito yajīyān ‖
Du bist der Hotṛ der Götter, du Rüstiger; so opfere ihnen, angetrieben, der beste Opferer.
prācīnaṃ barhiḥ pradiśā pṛthivyā vastor asyā vṛjyate agre ahnām |
Das nach Osten gerichtete Barhis wird nach der Richtung der Erde, am Anfang der Tage, am Morgen ausgebreitet [?].
vy u prathate vitaraṃ varīyo devebhyo aditaye syonam ‖
Es breitet sich aus, weiter und weiter, geräumig, den Göttern und der Aditi angenehm.
vyacasvatīr urviyā viśrayantāṃ patibhyo na janayaś śumbhamānāḥ |
Die geräumigen [Türen] sollen weit aufgehen, wie schmückende Frauen für ihre Gatten.
devīr dvāro bṛhatīr viśvaminvā devebhyo bhavata suprāyaṇāḥ ‖
Ihr göttlichen Türen, große, alles fördernde, seid den Göttern gut zu betreten.
ā suṣvayantī yajate upāke uṣāsānaktā sadatāṃ ni yonau |
Gut ihre Gabe spendend, opferwürdig, nahe, sollen Morgenröte und Nacht sich am Sitz niederlassen.
divye yoṣaṇe bṛhatī surukme adhi śriyam̐ śukrapiśaṃ dadhāne ‖
Die beiden göttlichen Frauen, große, schön Schimmernde, die Zier von hellem Schmuck tragend.
daivyā hotārā prathamā suvācā mimānā yajñaṃ manuṣo yajadhyai |
Die beiden göttlichen Hotṛ, die ersten, gut Redenden, die das Opfer des Menschen bereiten, um zu opfern,
pracodayantā vidatheṣu kārū prācīnaṃ jyotiḥ pradiśā diśantā ‖
die beiden Sänger, die bei den Opferversammlungen antreiben, das Licht im Osten mit der Richtung weisend.
ā no yajñaṃ bhāratī tūyam etv iḍā manuṣvad iha cetayantī |
Bhāratī soll rasch zu unserem Opfer kommen, Iḍā, hier wie bei Manu Einsicht erweckend.
tisro devīr barhir edam̐ syonam̐ sarasvatī svapasas sadantu ‖
Die drei Göttinnen, Sarasvatī, gut Werkende, sollen sich auf dieses angenehme Barhis setzen.
ya ime dyāvāpṛthivī janitrī rūpair apim̐śad bhuvanāni viśvā |
Der, der diese beiden Erzeugerinnen, Himmel und Erde, mit Gestalten, alle Wesen geschmückt hat,
tam adya hotar iṣito yajīyān devaṃ tvaṣṭāram iha yakṣi vidvān ‖
diesen Gott Tvaṣṭṛ opfere heute, Hotṛ, angetrieben, als bester Opferer, wissend.
upāvasṛja tmanyā samañjan devānāṃ pātha ṛtuthā havīm̐ṣi |
Lass [sie] hinzu, von selbst salbend, den Weg der Götter, jahreszeitgemäß die Opfergaben.
vanaspatiś śamitā devo agnis svadantu havyaṃ madhunā ghṛtena ‖
Vanaspati, der Zurichter, Gott Agni sollen die Opfergabe mit Honig und Schmalz schmecken lassen.
sadyo jāto vyamimīta yajñam agnir devānām abhavat purogāḥ |
Eben geboren, hat Agni das Opfer bemessen; er ist der Vorangänger der Götter geworden.
asya hotuḥ pradiśy ṛtasya vāci svāhākṛtam̐ havir adantu devāḥ ‖
Nach der Weisung dieses Hotṛ, auf das Wort des Rechts, sollen die Götter die mit „svāhā“ vollzogene Opfergabe essen.