apeta vīta vi ca sarpatāto ye 'tra stha purāṇā ye ca nūtanāḥ |
Geht weg, entfernt euch und kriecht auseinander von hier, die ihr hier seid, alte und neue.
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 16
apeta vīta vi ca sarpatāto ye 'tra stha purāṇā ye ca nūtanāḥ |
Geht weg, entfernt euch und kriecht auseinander von hier, die ihr hier seid, alte und neue.
adād yamo 'vasānaṃ pṛthivyā akrann imaṃ pitaro lokam asmai ‖
Yama hat einen Ruheplatz auf der Erde gegeben; die Väter haben diesem hier diese Welt bereitet.
saṃjñānam asi kāmadharaṇam
Einigung bist du, Halter des Wunsches [?].
mayi te kāmadharaṇaṃ bhūyāt
Möge in mir dein Wunsch-Halten sein.
agner bhasmāsi
Agnis Asche bist du.
agneḥ purīṣam asi
Agnis Erdreich (Schutt) bist du.
citas stha paricitas
Aufgeschichtet seid ihr, ringsum aufgeschichtet,
ūrdhvaśritaś śrayadhvam ‖
aufwärts gelehnt, lehnt euch.
ayam̐ so agnir yasmin somam indras sutaṃ dadhe jaṭhare vāvaśānaḥ |
Dies ist jener Agni, in dessen Bauch Indra den gepressten Soma barg, brüllend [?] (begierig);
sahasriṇaṃ vājam atyaṃ na saptim̐ sasavān san stūyase jātavedaḥ ‖
nachdem du einen tausendfachen Gewinn erlangt hast wie ein Rennpferd, wirst du gepriesen, Jātavedas.
agne divo arṇam acchā jigāsy acchā devām̐ ūciṣe dhiṣṇyā ye |
Agni, zur Flut des Himmels gehst du hin; zu den Göttern hast du gesprochen, den Dhiṣṇya-Feuern, die
yās tvāvastād upatiṣṭhanta āpo yā vā paro rocane sūryasya ‖
die Wasser, die unterhalb zu dir herantreten, oder die jenseits im Lichtraum der Sonne.
agne yat te divi varcaḥ pṛthivyāṃ yat parvateṣv oṣadhīṣv apsu |
Agni, der Glanz, den du im Himmel hast, auf der Erde, in den Bergen, den Pflanzen, den Wassern,
yenāntarikṣam urv ātatantha tveṣas sa bhānur arṇavo nṛcakṣāḥ ‖
mit dem du den weiten Luftraum ausgespannt hast: jener Strahl ist flammend, flutend, männerschauend.
purīṣyāso agnayaḥ pravaṇena sajoṣasaḥ |
Die im Erdreich wohnenden Feuer, mit dem Abhang einträchtig,
juṣantām̐ havyam āhutam anamīvā iṣo mahīḥ ‖
sollen die dargebrachte Opfergabe genießen, die krankheitsfreien großen Labungen.
iḍām agne purudam̐sam̐ saniṃ goś śaśvattamam̐ havamānāya sādha |
Iḍā, Agni, die vielwirkende, den Gewinn an Rindern, den immerwährenden, gewähre dem Rufenden.
syān nas sūnus tanayo vijāvāgne sā te sumatir bhūtv asme ‖
Möge uns ein Sohn, ein Nachkomme, ein zeugungskräftiger sein; Agni, deine Gunst möge bei uns sein.
ayaṃ te yonir ṛtviyo yato jāto arocathāḥ |
Dies ist dein rechtzeitiger Schoß, aus dem du geboren erstrahlt bist;
taṃ jānann agna āroha tato no vardhayā rayim ‖
dies erkennend, Agni, steige auf; von da mehre uns den Reichtum.
cid asi
Eine Schicht (cit) bist du.
tayā devatayāṅgirasvad dhruvā sīda
Mit dieser Gottheit setze dich nach Art der Aṅgiras fest.
paricid asi
Eine Ringsumschicht bist du.
tayā deva tayāṅgirasvad dhruvā sīda ‖
Mit dieser, Gott, mit dieser setze dich nach Art der Aṅgiras fest.
samitam̐ saṃkalpethām̐ saṃpriyau rociṣṇū sumanasyamānau |
Einig vereint euch beide, einander lieb, leuchtend, wohlgesinnt,
iṣam ūrjam abhi saṃvasānau ‖
auf Labung und Kraft zusammen wohnend.
saṃ vāṃ manām̐si saṃ vratā sam u cittāny ākaram |
Eure Sinne, eure Gelübde, eure Gedanken habe ich vereinigt.
agne purīṣyādhipā bhava tvaṃ na iṣam ūrjaṃ yajamānāya dhehi ‖
Agni, sei Oberherr im Erdreich; verleihe du uns, dem Opferherrn, Labung und Kraft.
agne tvaṃ purīṣyo rayimān puṣṭimām̐ asi |
Agni, du bist im Erdreich wohnend, reich an Besitz, reich an Gedeihen.
śivāḥ kṛtvā diśas sarvās svaṃ yonim ihāsadaḥ ‖
Alle Himmelsrichtungen gnädig gemacht, hast du dich hier in deinen eigenen Schoß gesetzt.
bhavataṃ nas samanasau samokasā arepasau |
Seid uns einmütig, gleichen Sitzes, fleckenlos, ihr beiden;
mā him̐siṣṭaṃ yajñapatiṃ mā yajñaṃ jātavedasau
schädigt nicht den Herrn des Opfers, nicht das Opfer, ihr beiden Jātavedas;
śivau bhavatam adya naḥ ‖
gnädig seid uns heute.
māteva putraṃ pṛthivī purīṣyam agnim̐ sve yonā abhār ukhā |
Wie eine Mutter den Sohn hat die Erde den im Erdreich wohnenden Agni in ihrem eigenen Schoß getragen, [wie] der Topf (ukhā) [?].
tāṃ viśve devā ṛtubhis saṃvidānāḥ prajāpatir viśvakarmā vimuñcatu ‖
Sie sollen alle Götter, mit den Jahreszeiten einig, Prajāpati Viśvakarman, lösen [?].