anv agnir uṣasām agram akhyad anv ahāni prathamo jātavedāḥ |
Agni hat den Anfang der Morgenröten nachgeschaut, der erste Jātavedas den Tagen nach;
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 16
anv agnir uṣasām agram akhyad anv ahāni prathamo jātavedāḥ |
Agni hat den Anfang der Morgenröten nachgeschaut, der erste Jātavedas den Tagen nach;
anu sūryasya purutrā ca raśmīn anu dyāvāpṛthivī ātatantha ‖
den Strahlen der Sonne nach, vielfach verteilt, hast du Himmel und Erde entlang ausgespannt.
āgatya vājy adhvānam̐ sarvā mṛdho vidhūnute |
Das Ross, den Weg zurückgelegt, schüttelt alle Feinde ab;
agnim̐ sadhasthe mahati cakṣuṣā nicikīṣate ‖
das Feuer will es am großen Sitzplatz mit dem Auge erspähen.
ākramya vājin pṛthivīm agnim iccha rucā tvam |
Die Erde beschreitend, Rosshengst, suche du das Feuer mit dem Glanz;
bhūmyā vṛtvāya no brūhi yataḥ khanema taṃ vayam ‖
nachdem du die Erdstelle ausgewählt hast, sage uns, von wo wir ihn ausgraben sollen.
dyaus te pṛṣṭhaṃ pṛthivī sadhastham ātmāntarikṣam̐ samudro yoniḥ |
Der Himmel ist dein Rücken, die Erde dein Sitz, der Luftraum dein Selbst, das Meer dein Schoß.
vikhyāya cakṣuṣā tvam abhitiṣṭha pṛtanyataḥ ‖
Nachdem du mit dem Auge Ausschau gehalten hast, tritt du die Kampfgegner nieder.
utkrāma mahate saubhagāyāsmād āsthānād draviṇodā vājin |
Schreite hinaus zu großem Glück von diesem Standort, du Güterspender, Rosshengst.
vayam̐ syāma sumatau pṛthivyā agniṃ khananta upasthe asyāḥ ‖
Wir wollen in der Gunst der Erde sein, das Feuer grabend im Schoß dieser da.
udakramīd draviṇodā vājy arvākas su lokam̐ sukṛtaṃ pṛthivyāḥ |
Hinausgeschritten ist der Güterspender, das Ross, hierher zu uns, zu der guten, wohlgemachten Stätte der Erde.
tataḥ khanema supratīkam agnim̐ svo ruhāṇā adhi nāka uttame ‖
Von da wollen wir das schönantlitzige Feuer graben, zum Licht aufsteigend, auf dem höchsten Himmelsgewölbe.
jigharmy agniṃ manasā ghṛtena pratikṣiyantaṃ bhuvanāni viśvā |
Ich entzünde [?] Agni mit dem Geist und mit Schmelzbutter, ihn, der allen Wesen gegenüber wohnt,
pṛthuṃ tiraścā vayasā bṛhantaṃ vyaciṣṭham annaṃ rabhasaṃ vidānam ‖
den Breiten, quer sich Erstreckenden, an Lebenskraft Großen, den Ausgedehntesten, Speise, den Ungestümen, den Findenden [?].
ā tvā jigharmi vacasā ghṛtenārakṣasā manasā taj juṣethāḥ |
Dich entzünde ich mit dem Wort, mit Schmelzbutter; mit unfeindseligem [?] Sinn magst du dies genießen.
maryaśrīs spṛhayadvarṇo agnir nābhidhṛṣe tanvā jarhṛṣāṇaḥ ‖
Agni, dessen Pracht Männern gilt, von begehrenswerter Farbe, ist in seinem Leib nicht anzugreifen, sich freudig erregend [?].
pari vājapatiḥ kavir agnir havyāny akramīt |
Rings hat Agni, der Herr der Stärke, der Seher, die Opfergaben umschritten,
dadhad ratnāni dāśuṣe ‖
dem Opfernden Kleinode verleihend.
pari tvāgne puraṃ vayaṃ vipram̐ sahasya dhīmahi |
Um dich, Agni, als Burg [?] wollen wir dich, den weisen, kraftvollen Sänger [?], umsetzen [?] [Anm.: dhīmahi hier nach pari-dhā; unsicher];
dhṛṣadvarṇaṃ divedive hantāraṃ bhaṅgurāvatām ‖
den kühn Gefärbten, Tag für Tag, den Töter der Zerbrechlichen [?].
tvam agne dyubhis tvam āśuśukṣaṇis tvam adbhyas tvam aśmanas pari |
Du, Agni, aus den Himmelstagen, du der schnell Leuchtende, du aus den Wassern, du aus den Steinen ringsher,
tvaṃ vanebhyas tvam oṣadhībhyas tvaṃ nṛbhyo nṛmaṇo jāyase śuciḥ ‖
du aus den Wäldern, du aus den Pflanzen, du aus den Männern, Männerfreund, wirst du geboren, rein.