Quellen der Menschheit

Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 35

Anuvāka 10 Svāhā-Rufe an Lebenskräfte und Mächte, dann Sprüche zur Aufnahme des Indra-Schöpfbechers (graha) und Einführung in ihn.

sam̐sarpāya svāhā

dem Sich-Windenden [?] svāhā;

gaṇaśriye svāhā

dem Glück der Schar [?] svāhā;

abhibhave svāhā

dem Überwältiger svāhā;

divāpataye svāhā

dem Herrn des Tages [?] svāhā.

indrasya graho 'sy agṛhīto grāhyas

Des Indra Schöpfbecher (graha) bist du, ungefasst, zu fassen [?];

devānāṃ pūr asi tāṃ tvā praviśāmi tāṃ tvā prapadye saha gṛhais saha prajayā saha paśubhis sahartvigbhis saha sadasyais saha somyais saha dakṣiṇīyais saha yajñena saha yajñapatinā ‖

der Götter Burg bist du; in diese trete ich dich ein, zu dieser komme ich dich, zusammen mit Haus, mit Nachkommenschaft, mit Vieh, mit den Priestern, mit den Zuschauern, mit den Somabeteiligten, mit den Opferlohn-Empfängern, mit dem Opfer, mit dem Opferherrn.

indrāgnī paridhī mama

Indra und Agni sind meine Umfassungen;

vāto devapurā kṛtā

der Wind ist zur Götterburg gemacht;

tat tvendragraha prapadye sagus sāśvas sapūruṣas saha yan me 'sti tena ‖

dorthin gelange ich zu dir, Indra-Schöpfbecher, samt Rindern, samt Rossen, samt Männern, zusammen mit dem, was mein ist.

ariṣṭyā avyathyai saṃveśāyopaveśāya gāyatryai chandase 'bhibhuve svāhā

Für Unversehrtheit, für Unerschütterlichkeit, für das Sich-Niederlegen, für das Sich-Niedersetzen, dem Gāyatrī-Metrum, dem Überwältiger svāhā;

ariṣṭyā avyathyai saṃveśāyopaveśāya triṣṭubhe jagatyā anuṣṭubhe chandase 'bhibhuve svāhā ‖

für Unversehrtheit, für Unerschütterlichkeit, für das Sich-Niederlegen, für das Sich-Niedersetzen, der Triṣṭubh, der Jagatī, dem Anuṣṭubh-Metrum, dem Überwältiger svāhā.