apsv agne ‖
„In den Wassern, Agni“ [Anm.: Spruchanfang, nur angedeutet].
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 35
apsv agne ‖
„In den Wassern, Agni“ [Anm.: Spruchanfang, nur angedeutet].
tapo ṣv agne antarām̐ amitrān tapā śam̐sam araruṣaḥ parasya |
Brenne, Agni, die inneren Feinde, brenne den Fluch des Geizigen, des Fremden;
tapo vaso cikitāno acittān vi te tiṣṭhantām ajarā ayāsaḥ ‖
brenne, Guter, als Wissender die Unwissenden; sie sollen sich zerstreuen, deine alterslosen Flammen [?].
yo nas sanutyo abhidāsad agne yo antaro mitramaho anuṣyāt |
Wer uns verborgen schädigt, Agni, wer als Innerer, du Freundesgroßer, nachstellt,
tam ajarebhir vṛṣabhis tava svais tapā tapiṣṭha tapasā tapasvān ‖
den brenne mit deinen alterslosen Stieren, deinen eigenen, du Heißester, mit Glut, du Glühender.
sa smā kṛṇotu ketum ā naktaṃ cid dūra ā sate |
Er soll ein Zeichen machen, auch nachts, (für den) ferne Sitzenden;
pāvako yad vanaspatīn pra smā mināty ajaraḥ ‖
wenn er, der Läuternde, alterslos, die Bäume angreift [?].
nahi te agne tanvaḥ krūram ānāśa martaḥ |
Denn nicht hat ein Sterblicher, Agni, das Grausame deines Leibes erreicht;
kapir babhasti tejanam̐ svaṃ jarāyu gaur iva ‖
der Affe [Anm.: hier vielleicht Bild für das Flackern des Feuers] verschlingt das Schilfrohr, wie eine Kuh ihre eigene Nachgeburt [?].
meṣa iva yad upa ca vi ca carvati yad apsaradrūr uparasya khādati |
Wie ein Widder, wenn er hin und her kaut, wenn der Gestaltwandler [?] das Untere verzehrt,
śīrṣṇā śiro vakṣasā vakṣa ejayann am̐śuṃ babhasti haritebhir āsabhiḥ ‖
Kopf an Kopf, Brust an Brust erschütternd, verschlingt er den Halm mit gelblichen Mäulern [?].
suparṇā vācam akratopa dyavy ākhare kṛṣṇā iṣirā anartiṣuḥ |
Die Vögel haben (ihre) Stimme erhoben, am Himmel, in der Grube [?]; die schwarzen, regen tanzten;
nyaṅ niyanty uparasya niṣkṛtaṃ purū reto dadhire sūryaśvitaḥ ‖
abwärts gehen sie in den Ort des Unteren [?]; viel Samen haben sie getragen, die sonnenhellen [?].