ātmā yajñasya ram̐hyā suṣvāṇaḥ pavate sutaḥ |
Die Seele des Opfers, in raschem Lauf ausgepresst, klärt sich der Gepresste;
Kāṭhaka-Saṃhitā · Sthānaka 35
ātmā yajñasya ram̐hyā suṣvāṇaḥ pavate sutaḥ |
Die Seele des Opfers, in raschem Lauf ausgepresst, klärt sich der Gepresste;
pratnāni pāti kāvyaḥ ‖
der Seher hütet die alten (Ordnungen).
goṣā indo nṛṣā asy aśvasā vājasā uta |
Rinder gewinnend bist du, Tropfen, Männer gewinnend, Rosse gewinnend und Siegespreis gewinnend;
ātmā yajñasya pūrvyaḥ ‖
die Seele des Opfers, der Erste.
ātmanvan nabho duhyate ghṛtaṃ paya ṛtasya yonir amṛtaṃ vijāyate |
Beseelt wird das Gewölk gemolken, Schmalz, Milch; der Schoß der Ordnung – Unsterbliches wird geboren;
samīcīnās sudānavaḥ prīṇanti tan naro hitam avamehanti peravaḥ ‖
die Vereinten, die guten Spender, erfreuen es; die Männer, die Kräftigen, bespritzen das Niedergelegte [?].
devā deveṣu śrayantām
Die Götter sollen sich an die Götter lehnen;
prathamā dvitīyeṣu śrayantām
die Ersten sollen sich an die Zweiten lehnen;
dvitīyās tṛtīyeṣu śrayantām
die Zweiten sollen sich an die Dritten lehnen.
ye stha traya ekādaśās
Die ihr seid: dreimal elf,
trayaś ca trim̐śac ca
und drei und dreißig,
trayaś ca trī ca śatā ca
und drei und drei Hunderte,
trayaś ca trī ca sahasrā
und drei und drei Tausende –
ta imaṃ yajñam avantu
diese sollen dies Opfer fördern,
te mām avantu
sie sollen mich fördern;
anu va ārabhe
euch nach fasse ich (das Werk) an,
anu mārabhadhvam ‖
mir nach fasst es an.