Diese [Kuh] haben dir die Götter nicht gegeben, Herr der Menschen, zum Essen. / Nicht begehre, Rājanya, / des Brahmanen Kuh, die nicht zu essende, zu verschlingen.
Der beim Würfelspiel Geschädigte (akṣadrugdha), der Rājanya, böse, von sich selbst besiegt: / der möge des Brahmanen Kuh essen [mit dem Erfolg]: / „Heute möge ich leben, nicht morgen!“
nir vai kṣatraṃ nayati hanti varco / 'gnir ivārabdhaḥ pra dunoti rāṣṭram | / yo brāhmaṇaṃ devabandhuṃ hinasti / na sa pitṝṇām apy eti lokam ||
Er treibt die Herrschaft (kṣatra) hinaus und erschlägt den Glanz; / wie ein angefachtes Feuer versengt er das Reich, / wer den Brahmanen, den Götterverwandten, verletzt: / der geht nicht in die Welt der Väter ein.
devapīyuś carati martyeṣu / garagīrṇo bhavaty asthibhūyān | / yo brāhmaṇaṃ manyate annam eva / sa viṣasya pibati taimātasya ||
Als Götterschmäher (devapīyu) wandelt er unter den Sterblichen, / vom Gift verschlungen wird er, zum Knochenhaufen; / wer den Brahmanen für bloße Speise hält, / der trinkt vom Gift des Taimāta [?].
viṣaṃ sa pibati taimātaṃ / paśyann agniṃ pra sīdati | / yo brāhmaṇasya sad dhanam / abhi nārada manyate ||
Das Gift des Taimāta [?] trinkt er, / den Agni erblickend sinkt er nieder [?], / wer des Brahmanen gutes Eigentum, / o Nārada, [an sich zu bringen] gedenkt.
śatāpāṣṭhāṃ ni girati / tāṃ na śaknoti niṣkhidam | / annaṃ yo brahmaṇāṃ malvaḥ emend. Kim 2014, 346; Bhatt. manyaḥ / svādv admīti manyate ||
Eine hundertzackige (śatāpāṣṭhā [?]) verschluckt er, / kann sie nicht wieder herausreißen (niṣkhid), / der Tor (malva), der die Speise der Brahmanen / für süß hält: „Ich esse sie.“
Wer sie erschlägt, sie für weich haltend, / der Götterschmäher, auf Besitz aus, nicht unbedacht — / Indra, entzünde in dessen Herzen Feuer! / Beide Himmelsräume sollen ihn, den Umherziehenden, anfeinden (dyuṣṭo [?]).
agnir vai naḥ padavāyaḥ / somo dāyāda ucyate | / jetā abhiśastendras / tat satyaṃ devasaṃhitam ||
Agni ist ja unser Wegführer (padavāya), / Soma heißt der Miterbe, / Indra der Sieger über den Verfluchten bzw. die Verfluchung (abhiśasta); / das ist Wahrheit, von den Göttern gefügt.