yad annam āśimā vayam / anannam annakāmyā- / -udarasyābhiśācyā | / (…) || see 9.22.3cd
Was wir an Speise gegessen haben, die nicht Speise war, aus Speisegier, / wegen des Drängens des Bauches (udarasya abhiśācyā [?]): / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
yad vidvāṃso yad avidvāṃso / anṛtaṃ kiṃ codima | / ayaṃ mā tasmād odanaḥ / pavitraḥ pātv aṃhasaḥ ||
Ob wir wissend, ob unwissend / Unwahres gesagt haben, und was sonst noch: / von jenem soll mich dieser Odana, / der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.
Das Läuterungsmittel des Gottes Savitṛ, / das tausendströmig ausgespannte, goldene, / womit [die Sterblichen?] den Indra läuterten (apunan) [?]: / damit soll dieser [Odana] mich, samt all meinem Vieh, läutern.
Womit Savitṛ die reichen Wasser läuterte, / womit Varuṇa zur Somapressung läuterte, / womit alle diese Welten gereinigt wurden: / damit soll dieser [Odana] mich, samt all meinem Vieh, läutern.
ati krāmāmi duritaṃ yad eno / jahāmi ripraṃ parame sadhasthe | / yena yanti sukṛto nāpi duṣkṛtas / tam ā ruhema sukṛtām ulokam ||
Ich schreite über das Übel hinweg, das ist Sünde; / den Makel (ripra) lasse ich zurück im höchsten Sitz. / Wodurch die Gutes-Tuenden gehen und nicht die Übeltäter: / diesen wollen wir besteigen, die weite Welt der Guttäter.
mā yakṣmam iha hāsiṣṭa / mā riphanto vi gātana | / amaiva puṇyam astu no / attṝn anv eti kilbiṣam || thus Kim 2014, 412-413; Lubotsky 2007, 30 attrīn; Bhatt. atṛn
Nicht sollt ihr hier den Yakṣma zurücklassen, / nicht als Lästernde (riphantaḥ) auseinandergehen. / Mit uns sei allein das Verdienst (puṇya); / den Essenden folgt die Schuld (kilbiṣa) nach [?].