Was wir im Zorn gegen einen Brahmanen / losgegangen sind (nijagmima), / oder mit dem Fuß eine Kuh berührt haben: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
yad brahmacarye yat snātacarye / anṛtaṃ kiṃ codima | / (…) || see 9.22.3cd
Was wir in der Brahmacarya-Zeit, was in der Zeit als Snātaka / an Unwahrem gesagt haben, und was sonst noch: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
Was wir mit einem Aussätzigen (kilāsa), einem Schlechthäutigen, / einem Impotenten (vaṇḍa) zusammen gegessen haben, / oder mit einem, der am ‚Ādhāra' [?] herangekommen ist: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
Das Feld, das ihr betreten habt, / oder das Ross, das du [fortgetrieben hast?] (niremiṣe [?]): / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
yad akṣeṣu hiraṇye / goṣv aśveṣu yad dhane / anṛtaṃ kiṃ codima | / (…) || see 9.22.3cd
Was im Würfelspiel, im Gold, / in Kühen, Rossen, in Besitz / an Unwahrem wir gesagt haben, und was sonst noch: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
sakhyur jāyāṃ svāṃ dāsīṃ / sūtikāṃ lohitāvatīm / aśuddhāṃ yad upeyima | / (…) || see 9.22.3cd
Des Freundes Frau, die eigene Dienerin, / die Wöchnerin, die Blutende, / die Unreine: soweit wir sie aufgesucht haben (beigeschlafen, upeyima): / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
Mit einem, der vor dem älteren Bruder geheiratet hat (parivitta), / mit dem, der vor dem älteren Bruder heiratet (parivivāna), / mit einem Überbadeten (abhyavasnāta [?]), mit einem Rundumverzehrten (paribhakṣita [?]), / mit dem Gatten einer Wiederverheirateten (didhiṣūpati [?]) zusammen wir gegessen haben: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
Was wir an Zinsen (kusīda) aufgeteilt haben, / [das] doppelt Bemessene, aus Habgier: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
yad dvyekaṃ yat tryekam / upaikam iti yad dadau | / (…) || see 9.22.3cd
Was ‚zwei-eins', was ‚drei-eins', / ‚eins dazu' [nannte]: so gab er: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)
Was wir eilig Buntes (śabala), / ungekochtes Fleisch gegessen haben: / (Refrain: „Vor jenem möge mich dieser Odana, der Läuternde, vor Bedrängnis schützen.“)