Wie ein vergifteter Pfeil, Herr der Menschen, / wie eine Viper, Rinderherr, / so ist des Brahmanen [Kuh] ein vergifteter Pfeil; / mit ihr durchbohrt der Schmäher (pīyaka) [?].
tīkṣṇeṣavo brāhmaṇā hetimanto / yām asyanti śaravyāṃ na sā mṛṣā | / anuhāya tapasā manyunā cota / dūrād ava bhindanti te tayā ||
Scharfe Pfeile haben die Brahmanen, mit Geschossen versehen; / welchen Pfeil (śaravyā) sie auch schleudern, der ist nicht vergeblich. / Nachdem sie [ihn] mit Askese und Zorn losgelassen haben (anuhāya [?]), / spalten sie aus der Ferne damit [die Gegner].
Die Zunge wird zur Sehne, die Rede zum Schaft (kulmala [?]), / die Zähne, mit Askese wohl bestrichen, zu den Pfeilen (nāḍīkā [?]); / damit durchbohrt der Brahmane die Götterschmäher, / mit herzstarken Bögen, von den Göttern gesandten.
Die den Brahmanen verletzen, den Askese Übenden, / den Weisen, vom Brahmacarya Ermatteten: / ohne Lebensunterhalt (avartimat) wird deren Reich sein; / wie in Finsternis Verborgenes wirst du es nicht [wieder]finden.
ye sahasram arājann / āsan daśaśatā uta | / te brāhmaṇasya gāṃ jagdhvā / vaitahavyāḥ parābhavan ||
Die, [die] als Tausend Königlose waren, und die Zehnhundert (arājann [?]) — / sie gingen, nachdem sie des Brahmanen Kuh verzehrt hatten, / als Vaitahavyas zugrunde.
Übermäßig wurden sie geboren, / sie berührten den Himmel wie mit einem Stoß (nod iva [?]); / den Bhṛgu verletzend, / gingen die Māhīnas unrettbar zugrunde.
Die, [diese] Leute, den Bṛhatsāman, den Āṅgirasa, den Brahmanen, [dem Verderben] preisgaben (ārpayan [?]) — / deren [...] beidseitig fressend [?]: / das Schaf ließ die Nachkommen [...] (yetvas … āvayat [?]).
ye brāhmaṇaṃ pratyaṣṭhīvan / ye cāsmic chuklam īṣire | / asnas te madhye kulyāyāḥ / keśān khādanta āsate ||
Die dem Brahmanen ins Gesicht spien, / und die von ihm einen Zoll (śulka; Text: chuklam ‚hell') verlangten [?]: / die sitzen inmitten eines Blutkanals (kulyā) / und fressen Haare.