Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 23

Adhyāya 11 Der siebzehnnächtige Dvādaśāha-Verband mit Pañcāha

Kurzer Adhyāya über eine Tagesreihe aus Atirātra, Pañcāha und den zehn Tagen des Dvādaśāha (17 Nächte). Die Deutung beruht auf Unendlichkeit (Pañcāha-Reihen), Fortpflanzung und Festigkeit. Der Tagesplan ist verkürzt genannt.

atirātro jyotir gaur āyur gaur āyuḥ pañcāho dvādaśāhasya daśāhāny atirātraḥ

Atirātra, Jyotis, Go, Āyus, Go, Āyus als Pañcāha, die zehn Tage des Dvādaśāha, Atirātra. [Anm.: Jyotis, Go, Āyus sind Tagesnamen des Pañcāha-/Tryaha-Zyklus]

etābhir vai prajāpatir anantāṃ śriyam ajayad anantā vā etā yat pañcāhavidhāḥ

Mit diesen gewann Prajāpati unendliche Fülle (śrī). Unendlich sind diese, nämlich [die Tage] von der Art des Pañcāha.

yat pañcāho 'nantād eva prajāyante

Weil es einen Pañcāha gibt, pflanzen sie sich aus dem Unendlichen fort.

atha yāni dvādaśāhasya daśāhāni vācam avicchinnām upayanti prajananāya

Was aber die zehn Tage des Dvādaśāha sind: damit üben sie die ununterbrochene Rede aus, zur Fortpflanzung.

etā vai pratiṣṭhitāḥ saptadaśa rātrayaḥ pratitiṣṭhanti ya etā upayanti

Diese sind die gefestigten siebzehn Nächte; die diese vollziehen, gewinnen festen Stand.

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