Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 23

Adhyāya 13 Die Verbände mit Mahāvrata: Herrschaft über wilde Tiere

Dieselben Nächtereihen, mit Mahāvrata versehen, werden als ‚Tier-Sattra‘ gedeutet. Der zweite Satz (vāyur) und die Wendung anākṛta sind unsicher. Es geht um Herrschaft über wilde Tiere und deren Fortpflanzung.

etā eva samahāvratāḥ

Dieselben [Nächte] sind es, mit dem Mahāvrata [zusammen].

etābhir vai vāyur āraṇyānāṃ paśunām ādhipatyaṃ gacchanti ya etā upayanti

Mit diesen gelangen sie zur Oberherrschaft über die wilden Tiere: Vāyu [?] [Anm.: Text an dieser Stelle möglicherweise verderbt], die diese vollziehen.

mṛgasatraṃ vā etat

Dies ist ein Sattra der Waldtiere (mṛga).

etābhir vā āraṇyāḥ paśavo nākṛtāḥ prajāyante

Mit diesen pflanzen sich die wilden Tiere fort, ohne gemacht/gezähmt [zu sein] (anākṛta [?]).

anākṛtam eṣāṃ prajāyate ya etā upayanti

Ohne [menschliches] Zutun [?] pflanzt sich ihnen [Nachwuchs] fort, die diese vollziehen.

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