Quellen der Menschheit

Pañcaviṃśa-Brāhmaṇa (Tāṇḍya-Mahābrāhmaṇa) · Prapāṭhaka 23

Adhyāya 12 Der achtzehnnächtige Verband und die Unsterblichkeit

Ein Abhiplava-Ṣaḍaha mit den zehn Tagen des Dvādaśāha ergibt achtzehn Nächte. Gedeutet wird auf die volle Lebenszeit (Unsterblichkeit des Menschen) und die zweimal neun Lebenshauche. Der Schlusssatz ist in seiner Ausdrucksweise (abhipūrvam) nicht ganz sicher.

atirātro 'bhiplavaḥ ṣaḍaho dvādaśāhasya daśāhāny atirātraḥ

Atirātra, Abhiplava-Ṣaḍaha, die zehn Tage des Dvādaśāha, Atirātra.

devā vai mṛtyor abibhayus te prajāpatim upādhāvaṃs tebhya etenāṣṭādaśarātreṇāmṛtatvaṃ prāyacchat

Die Götter fürchteten sich vor dem Tod; sie liefen zu Prajāpati; ihnen gab er durch diese achtzehnnächtige [Feier] Unsterblichkeit.

etad vāva manuṣyasyāmṛtatvaṃ yat sarvam āyur eti vasīyān bhavati

Dies eben ist die Unsterblichkeit des Menschen: dass er die ganze Lebensdauer erreicht [und] wohlhabender (vasīyān) wird.

sarvam āyur yanti vasīyāṃso bhavanti ya etā upayanti

Die ganze Lebensdauer erreichen sie, wohlhabender werden sie, die diese vollziehen.

dvir vā etā nava nava prāṇā abhipūrvam evaitābhir āyur dadhate

Doppelt neun und neun sind diese Lebenshauche (prāṇa); der Reihe nach (abhipūrvam) [?] legen sie sich mit diesen Lebensdauer zu.

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