ye agnayo apsv antar ye vṛtre ye puruṣe ye aśmasu ya āviveśoṣadhīr yo vanaspatīṃs tebhyo agnibhyo hutam astv etat
Die Feuer, die in den Wassern sind, die in Vṛtra, die im Menschen, die in den Steinen, die in die Pflanzen eingegangen sind, die in die Bäume – diesen Feuern sei dies geopfert.
Wort für Wort
ye
die (Nom.Pl.)
agnayo
Feuer (Nom.Pl.)
apsv
in den Wassern (Lok.Pl.)
antar
drinnen
ye
die
vṛtre
in Vṛtra (Lok.Sg.)
ye
die
puruṣe
im Menschen (Lok.Sg.)
ye
die
aśmasu
in den Steinen (Lok.Pl.)
ya
die (Nom.Sg.)
āviveśoṣadhīr
ist eingegangen in die Pflanzen (3.Sg.Perf.+Akk.Pl.)
yaḥ some antar yo goṣv antar ya āviṣṭo vayaḥsu yo mṛgeṣu ya āviveśa dvipado yas catuṣpadas tebhyo agnibhyo hutam astv etat
Das Feuer, das im Soma ist, das in den Rindern, das in den Vögeln, das in den wilden Tieren, das in die Zweifüßler und die Vierfüßler eingegangen ist – diesen Feuern sei dies geopfert.
Der Gott, der mit Indra auf demselben Wagen fährt, Vaiśvānara, und der alle durchdringende, den ich in den Schlachten als den Bezwinger anrufe – diesen Feuern sei dies geopfert.
yo devo viśvād yam u kāmam āhur yaṃ dātāraṃ pratigṛhṇantam āhuḥ yo dhīraḥ śakraḥ paribhūr adābhyas tebhyo agnibhyo hutam astv etat
Der Gott, der aus allem entsteht, den man den Wunscherfüller nennt, den man den Geber, den Empfangenden nennt, der Kluge, der Mächtige, der alles Übertreffende, der Untrügliche – diesen Feuern sei dies geopfert.
Wort für Wort
yo
der (Nom.Sg.)
devo
Gott (Nom.Sg.)
viśvād
aus allem (Abl.Sg.)
yam
den (Akk.Sg.)
u
auch
kāmam
Wunscherfüller (Akk.Sg.)
āhur
man nennt (3.Pl.Perf.)
yaṃ
den (Akk.Sg.)
dātāraṃ
den Geber (Akk.Sg.)
pratigṛhṇantam
den Empfangenden (Akk.Sg.Part.)
āhuḥ
man nennt (3.Pl.Perf.)
yo
der (Nom.Sg.)
dhīraḥ
der Kluge (Nom.Sg.)
śakraḥ
der Mächtige (Nom.Sg.)
paribhūr
pari- 'ringsum, über' + bhū- 'seiend, werdend' → der alles Übertreffende (Nom.Sg.)
Dich als Hotṛ-Priester haben im Sinn erkannt die dreizehn Weltgeister und die fünf menschlichen Völker; dem Glanzverleiher, dem Ruhmreichen, dem Freudenreichen – diesen Feuern sei dies geopfert.
Dem, der Stieropfer isst, der Kuhopfer isst, dessen Rücken mit Soma benetzt ist, dem Ordner – denen, deren Erster Vaiśvānara ist – diesen Feuern sei dies geopfert.
Wort für Wort
ukṣānnāya
ukṣan 'Stier' + anna (zu ad- 'essen') → dem, der Stieropfer isst (Dat.Sg.)
vaśānnāya
vaśā 'Kuh' + anna 'Speise, Opfer' → dem, der Kuhopfer isst (Dat.Sg.)
somapṛṣṭhāya
soma 'Soma' + pṛṣṭha 'Rücken' → dessen Rücken mit Soma benetzt ist (Dat.Sg.)
vedhase
dem Ordner (Dat.Sg.)
vaiśvānarajyeṣṭhebhyas
vaiśvānara 'Vaiśvānara (Agni)' + jyeṣṭha 'der Erste' → denen, deren Erster Vaiśvānara ist (Dat.Pl.)
divaṃ pṛthivīm anv antarikṣam ye vidyutam anusaṃcaranti ye dikṣv antar ye vāte antas tebhyo agnibhyo hutam astv etat
Die den Himmel, die Erde, die Luftregion, die den Blitz durchwandern, die in den Himmelsrichtungen sind, die im Wind sind – diesen Feuern sei dies geopfert.
Den goldhändigen Savitṛ, Indra, Bṛhaspati, Varuṇa, Mitra, Agni, alle Götter, die Aṅgiras rufen wir an; sie mögen diesen leichenessenden Agni besänftigen.
Wort für Wort
hiraṇyapāṇiṃ
hiraṇya 'Gold' + pāṇi 'Hand' → den Goldhändigen (Akk.Sg.)