naktaṃjātāsi oṣadhe rāme kṛṣṇe asikni ca idaṃ rajani rajaya kilāsaṃ palitaṃ ca yat
Du bist nachtgeboren, o Pflanze (oṣadhi), dunkelfarben, schwarz und schwärzlich; färbe, o Färberin, dies hier, das Kilāsa (weiße Hautflecken, wohl Vitiligo) und das Ergrauen.
kilāsaṃ ca palitaṃ ca nir ito nāśayā pṛṣat ā tvā svo viśatāṃ varṇaḥ parā śuklāni pātaya
Kilāsa und das Ergrauen laß von hier verschwinden, du Gesprenkelte; die eigene, natürliche Farbe soll in ihn eindringen [Anm.: das Sanskrit hat wörtlich „in dich“ (tvā); ob damit noch die Pflanze oder – wie hier angenommen – die kranke Person gemeint ist, ist unklar], die weißen Flecken laß hinwegfliegen.
Des im Knochen entstandenen Kilāsa und des im Körper entstandenen, das sich auf der Haut zeigt – des von der Dūṣī, der „Verderberin“ [Anm.: dūṣī gilt als Name eines krankheitsverursachenden weiblichen Dämons], gemachten weißen Mals habe ich mit dem Zauberwort das Verschwinden bewirkt.