idaṃ havir yātudhānān nādī phenam ivā vahat ya idaṃ strī pumān akar iha sa stuvatāṃ janaḥ
Dieses Opfer möge die Yātudhānas fortspülen, wie ein Fluss den Schaum forttreibt; wer dies getan hat, sei es Frau oder Mann — der Mensch soll sich hier bekennen [Anm.: wörtl. „soll sich rühmen/preisen“ (stu); das erzwungene Selbstlob entlarvt hier den Schuldigen, daher sinngemäß „bekennen“].
ayaṃ stuvāna āgamad imaṃ sma prati haryata bṛhaspate vaśe labdhvāgnīṣomā vi vidhyatam
Dieser, sich selbst preisend, ist herangekommen; nehmt ihn wohlwollend an, o Bṛhaspati (Gott des heiligen Wortes); nachdem ihr ihn in eure Gewalt bekommen habt, o Agni und Soma, durchbohrt ihn.
Wo immer du, Agni, die Geburtsstätten dieser im Verborgenen weilenden Fresser kennst, Jātavedas — durch das heilige Wort gestärkt, erschlage sie hundertfach, Agni. [Anm.: „śatatarham“ ist ein singulär belegtes Wort, wörtl. etwa „hundertfach (vernichtend)“; es bezeichnet die Art des Erschlagens, nicht – wie zuvor übersetzt – „ihre Brut“.]