yad agnir āpo adahat praviśya yatrākṛṇvan dharmadhṛto namāṃsi tatra ta āhuḥ paramaṃ janitraṃ sa naḥ saṃvidvān pari vṛṅgdhi takman
Als Agni (Feuergott), in die Wasser eingedrungen, [sie] verbrannte [Anm.: syntaktisch unklar, ob Agni die Wasser selbst verbrennt oder, in sie eingedrungen, etwas anderes verbrennt], wo die Ordnungshüter Verneigungen darbrachten – dort, so sagt man, liegt dein höchster Geburtsort; er, der dies weiß, wende sich von uns ab, o Takman (Fieberdämon).
yady arcir yadi vāsi śociḥ śakalyeṣi yadi vā te janitram hrūḍur nāmāsi haritasya deva sa naḥ saṃvidvān pari vṛṅgdhi takman
Ob du eine Flamme bist, ob du Glut bist, ob du zu Splittern zerfällst, oder was auch dein Geburtsort sei – Hrūḍu ist dein Name, du gelber Gott; er, der dies weiß, wende sich von uns ab, o Takman.
yadi śoko yadi vābhiśoko yadi vā rājño varuṇasyāsi putraḥ hrūḍur nāmāsi haritasya deva sa naḥ saṃvidvān pari vṛṅgdhi takman
Ob du Glut bist, ob übermäßige Glut, oder ob du der Sohn des Königs Varuṇa bist – Hrūḍu ist dein Name, du gelber Gott; er, der dies weiß, wende sich von uns ab, o Takman.
namaḥ śītāya takmane namo rūrāya śociṣe kṛṇomi yo anyedyur ubhayadyur abhyeti tṛtīyakāya namo astu takmane
Verneigung dem kalten Fieber, Verneigung der wütenden [Anm.: rūra ist ein seltenes Wort, Bedeutung unsicher] Glut; ich erweise sie dem Fieber, das jeden zweiten Tag oder an beiden Tagen kommt – Verneigung sei dem Fieber, das am dritten Tag wiederkehrt.