ya āśānām āśāpālāś catvāra sthana devāḥ te no nirṛtyāḥ pāśebhyo muñcatāṃhasoaṃhasaḥ
Ihr, die ihr die vier Hüter der Weltgegenden seid, ihr Götter – befreit uns von den Fesseln der Nirṛti (Göttin des Verderbens), von jeglicher Bedrängnis.
Wort für Wort
ya
die ihr (Nom.Pl.)
āśānām
der Weltgegenden (Gen.Pl.)
āśāpālāś
āśā 'Weltgegend' + pāla 'Hüter' (Nom.Pl.) → Hüter der Weltgegenden
asrāmas tvā haviṣā yajāmy aśloṇas tvā ghṛtena juhomi ya āśānām āśāpālas turīyo devaḥ sa naḥ subhūtam eha vakṣat
Ohne zu lahmen verehre ich dich mit der Opferspende, ohne zu hinken opfere ich dir mit Schmalz; der vierte Gott, der Hüter der Weltgegenden – der bringe uns hierher gutes Gedeihen.
Wort für Wort
asrāmas
ohne zu lahmen (Nom.Sg.)
tvā
dich (Akk.Sg.)
haviṣā
mit der Opferspende (Instr.Sg.)
yajāmy
verehre ich (1.Sg.Präs.)
aśloṇas
ohne zu hinken (Nom.Sg.)
tvā
dir (Akk.Sg.)
ghṛtena
mit Schmalz (Instr.Sg.)
juhomi
opfere ich (1.Sg.Präs.)
ya
der (Nom.Sg.)
āśānām
der Weltgegenden (Gen.Pl.)
āśāpālas
āśā 'Weltgegend' + pāla 'Hüter' (Nom.Sg.) → Hüter der Weltgegenden
svasti mātra uta pitre no astu svasti gobhyo jagate puruṣebhyaḥ viśvam subhūtam suvidatraṃ no astu jyog eva dṛśema sūryam
Heil sei unserer Mutter und unserem Vater; Heil den Rindern, den Lebewesen der Welt, den Menschen; alles sei uns gutes Gedeihen, guter Anteil – lange noch mögen wir die Sonne sehen.