ita ūtī vo ajaraṃ prahetāramaprahitam
āśuṃ jetāraṃ hetāraṃ rathītamamatūrtaṃ tugriyāvṛdham
Von hier aus [wollen wir] mit Hilfe für euch den Unalternden, den Antreiber, den selbst nicht Angetriebenen, den Raschen, Sieger, Schleuderer, besten Wagenkämpfer, den Unbezwungenen, den Förderer des Tugrya-Geschlechts [?] [rufen] [Anm.: Verb fehlt im Wortlaut, ergänzt].
mo ṣu tvā vāghataśca nāre asmanni rīraman
ārāttādvā sadhamādaṃ na ā gahīha vā sannupa śrudhi
Keine Sänger oder Opferherren [vāghataḥ] sollen dich fern von uns festhalten. Selbst aus der Ferne komm zu unserem gemeinsamen Gastmahl; oder bist du hier, so höre bei uns zu.
Presst Soma für den Somatrinker, den Keulenträger Indra; kocht das Gargekochte zur Gunst [ihm]; macht es so: der Freigebige verschafft dem Freigebigen Labsal [?].
Den, der die Gegner niederwirft und alles überschaut, Indra, den rufen wir. Tausendmütiger, Vielkräftiger, Herr des Guten, sei in den Kämpfen für unser Gedeihen da.
śacībhirnaḥ śacīvasū divānaktaṃ diśasyatam
mā vāṃ rātirupa dasatkadā ca nāsmadrātiḥ kadā ca na
Mit euren Kräften, ihr beiden Kraftreichen, weist [oder: gewährt] uns bei Tag und Nacht [Beistand] zu [?] [Anm.: die beiden Angerufenen sind nicht genannt]. Nie soll eure Gabe ausgehen; nie soll eure Gabe uns fehlen.
Wann immer der sterbliche Sänger dem Spendenreichen [Indra?] lobsingt, so soll er auch sogleich Varuṇa, den Erhalter der verschiedenartigen Bräuche [Anm.: vivratānām auch ‚der Verschiedenwilligen‘], mit erregtem Lied verehren.
Trink, singe [?] im Rausch des Saftes für Indra, o Medhyātithi [?] [Anm.: gā kann ‚singe‘ oder ‚die Kühe/Lieder‘ sein; Textzustand fraglich]; er, der bei den beiden Falben verbunden ist, der goldene, Indra, der Keulenträger, der goldene.
Beides soll uns Indra hören, dieses Wort, uns zugewandt; der Gabenreiche soll, du Stärkster, mit gleichgerichtetem [?] Gedanken zum Somatrunk herbeikommen.
mahe ca na tvādrivaḥ parā śulkāya dīyase
na sahasrāya nāyutāye vajrivo na śatāya śatāmagha
Auch für einen großen Kaufpreis, Steinträger, wirst du nicht weit weggegeben; nicht für tausend, nicht für zehntausend, Keulenträger, nicht für hundert, du Hundertgütiger.
vasyāṃ indrāsi me pituruta bhrāturabhuñjataḥ
mātā ca me chadayathaḥ samā vaso vasutvanāya rādhase
Besser [als Vater] bist du mir, Indra, als der Vater und als der Bruder, der nichts abgibt [?]. Und die Mutter und du, ihr beide gewährt mir Schutz [wörtl. Bedeckung; Anm.: Konstruktion unsicher], du Guter, zum Erlangen von Gütern, zur Gabe [?].