apādu śiprayandhasaḥ sudakṣasya prahoṣiṇaḥ indrorindro yavāśiraḥ
Getrunken hat er vom Trank des trefflich Kraftvollen, Spendenden [?]; vom Saft, o Indra, dem mit Gerste gemischten [?]. [Anm.: Textzustand fraglich; śipra-/śiprin-Bezug unklar]
Sāmaveda · Aindra-Kāṇḍa
Indra; Vers 147 (Tvaṣṭṛ, Mond) und 149 (Maruts) sind schwierig.
apādu śiprayandhasaḥ sudakṣasya prahoṣiṇaḥ indrorindro yavāśiraḥ
Getrunken hat er vom Trank des trefflich Kraftvollen, Spendenden [?]; vom Saft, o Indra, dem mit Gerste gemischten [?]. [Anm.: Textzustand fraglich; śipra-/śiprin-Bezug unklar]
imā u tvā puruvaso 'bhi pra nonavurgiraḥ gāvo vatsaṃ na dhenavaḥ
Diese Lieder singen dich an, o Vielgütiger, wie die Milchkühe das Kalb.
atrāha goramanvata nāma tvaṣṭurapīcyam itthā candramaso gṛhe
Hier erkannten sie fürwahr den verborgenen Namen der Kuh [?] des Tvaṣṭṛ, so im Haus des Mondes [?].
yadindro anayadrito mahīrapo vṛṣantamaḥ tatra pūṣābhuvatsacā
Als Indra, der Stiermäßigste, die großen Wasser ungehemmt [?] [Anm.: rito] hinführte, da war Pūṣan (sein) Gefährte.
gaurdhayati marutāṃ śravasyurmātā maghonām yuktā vahnī rathānām
Die Kuh nährt [?] – nach Ruhm verlangend – die Maruts, die Mutter der Freigebigen; angeschirrt zieht sie (als Zugtier) die Wagen.
upa no haribhiḥ sutaṃ yāhi madānāṃ pate upa no haribhiḥ sutam
Komm zu uns mit den Falben zum gepressten (Soma), o Herr der Rauschtränke; komm zu uns mit den Falben zum Gepressten.
iṣṭā hotrā asṛkṣatendraṃ vṛdhanto adhvare acchāvabhṛthamojasā
Die gewünschten Rufungen [Anm.: hotrāḥ] wurden entsandt, Indra stärkend bei der Weihehandlung, mit Kraft dem Schlussbad [Anm.: avabhṛtha] entgegen.
ahamiddhi pituṣpari medhāmṛtasya jagraha ahaṃ sūrya ivājani
Ich habe von dem Vater her die Einsicht der Wahrheit [Anm.: ṛta] ergriffen; ich bin wie die Sonne geboren.
revatīrnaḥ sadhamāda indre santu tuvivājāḥ kṣumanto yābhirmadema
Reich [Anm.: revatīḥ, Femininum] mögen uns, wo wir bei Indra zusammen den Rausch genießen, (die Gaben) sein, kraftvoll und gedeihlich, durch die wir uns berauschen [?].
somaḥ pūṣā ca cetaturviśvāsāṃ sukṣitīnām devatrā rathyorhitā
Soma und Pūṣan sind aufmerksam auf all die gut Wohnenden; unter den Göttern sind (die beiden) als Wagenlenker eingesetzt.