Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Aindra-Kāṇḍa

Kapitel 35 Kurzverse für Indra, Agni und Götter: Gabe, Wagen, Reichtum

Sehr kurze Verse; Textzustand teilweise fraglich.

viśvatodāvanviśvato na ā bhara yaṃ tvā śaviṣṭhamīmahe

Allseitig Gebender, bring uns von allen Seiten (Gaben), du, den wir, Kräftigster, bitten.

eṣa brahmā ya ṛtviya indro nāma śruto gṛṇe

Dies ist der Brahman [?], der zeitgerechte, Indra mit Namen, berühmt; ich preise (ihn).

brahmāṇa indraṃ mahayanto arkairavardhayannahaye hantavā u

Die Gebetsdichter, Indra mit Liedern erhöhend, haben ihn gestärkt, um die Schlange zu erschlagen.

anavaste rathamaśvāya takṣustvaṣṭā vajraṃ puruhūta dyumantam

Sie zimmerten den Wagen für das Ross [?], Tvaṣṭṛ den glänzenden Keil, Vielgerufener. [Anm.: „anavaḥ“ unklar, Textzustand fraglich]

śaṃ padaṃ maghaṃ rayīṣiṇo na kāmamavrato hinoti na spṛśadrayim

Heilsam der Tritt [?], die Gabe; der Reichtumsuchende ... der Gesetzlose fördert den Wunsch nicht und erreicht den Reichtum nicht [?]. [Anm.: Textzustand fraglich]

sadā gāvaḥ śucayo viśvadhāyasaḥ sadā devā arepasaḥ

Immer sind die Kühe rein, allernährend; immer die Götter makellos.

ā yāhi vanasā saha gāvaḥ sacanta varttaniṃ yadūdhabhiḥ

Komm her mit Verlangen [?]; die Kühe folgen der Bahn, wenn (sie) mit Eutern (kommen) [?].

upa prakṣe madhumati kṣiyantaḥ puṣyema rayiṃ dhīmahe ta indra

Im honigreichen Nahrungsort wohnend, mögen wir gedeihen und Reichtum erlangen von dir, Indra.

arcantyarkaṃ marutaḥ svarkkā ā stobhati śruto yuvā sa indraḥ

Die Maruts singen das Lied, schön singend; er stimmt an, berühmt, jung — er ist Indra.

pra va indrāya vṛtrahantamāya viprāya gāthaṃ gāyata yaṃ jujoṣate

Für euren Vṛtra-tötendsten Seher Indra singt das Lied, den sie gern haben.

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