ā te agna idhīmahi dyumantaṃ devājaram
yuddha syā te panīyasī samiddīdayati dyavīṣaṃ stotṛbhya ā bhara
Wir entzünden dir, Agni, den glänzenden, götterunalternden (Brennstoff); denn deine hochlobenswerte Flamme leuchtet am Himmel auf [?]; bring den Sängern Labung.
āgniṃ na svavṛktibhirhotāraṃ tvā vṛṇīmahe
śīraṃ pāvakaśociṣaṃ vi vo made yajñeṣu stīrṇabarhiṣaṃ vivakṣase
Wie Agni wählen wir dich mit guten Lobgesängen, den Rufer, den Schnellen [?], den rein Leuchtenden, ... in eurem Rausch bei den Weihehandlungen, den mit Streu Bedeckten, du willst dich äußern. [Anm.: Textzustand fraglich; „vi vo made“ unklar]
Zu großem Reichtum wecke uns heute, Uṣas, himmelglänzende; wie du uns (früher) geweckt hast, Wahrheitsruhmreiche [Anm.: oder Name Satyaśravas], Vāyyā [?], Wohlgeborene, rossreiche Freundliche.
bhadraṃ no api vātaya mano dakṣamuta kratum
athā te sakhye andhaso vi vo made raṇā gāvo na yavase vivakṣase
Bring uns auch Heil zu, Geist, Tüchtigkeit und Einsicht; dann in deiner Freundschaft, Labung — in eurem Rausch wirst du (laut) tönen wie Kühe im Weideland [?]. [Anm.: Textzustand fraglich]
Durch Einsicht groß, seiner Eigenart nach furchtbar hat sich (seine) Kraft gewendet; der Hohe, der Kinnbackige [?], falbenbespannt, hält zur Pracht in beiden Händen den ehernen Keil.
sa ghā taṃ vṛṣaṇaṃ rathamadhi tiṣṭhāti govidam
yaḥ pātraṃ hāriyojanaṃ pūrṇamindrā ciketati yojā nvindra te harī
Der besteigt den stierhaften, kuhfindenden Wagen, der das mit Falben-Anschirrung verbundene, volle Gefäß erkennt [?], Indra. Nun sind deine Falben angeschirrt.
Agni nenne ich den, der Gut (und) Heimstatt ist, die Heimstatt, zu der die Milchkühe gehen; Heimstatt sind die raschen Renner, Heimstatt die ewigen Kraftrosse; bring den Sängern Labung.