Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Aindra-Kāṇḍa

Kapitel 36 Kurzverse: Agni, Uṣas, Indra und alle Götter

Kurze, teils textlich unsichere Verse.

acetyagniścikitirhavyavāḍna sumadrathaḥ

Erkannt ist Agni, der Erkennende, der Opfergutfahrer, wie einer mit schönem Rauschwagen [?].

agne tvaṃ no antama uta trātā śivo bhuvo varūthyaḥ

Agni, du bist uns der Nächste, auch Retter, freundlich sei, schützend.

bhago na citro agnirmahonāṃ dadhāti ratnam

Wie Bhaga der strahlende Agni: er verleiht der Gaben Kleinod [?].

viśvasya pra stobha puro vā sanyadi veha nūnam

Des Alls ... [Anm.: Textzustand fraglich] vorn oder wenn hier jetzt [?].

uṣā apa svasuṣṭamaḥ saṃ varttayati varttaniṃ sujātatā

Uṣas treibt das Dunkel ihrer Schwester weg und wendet die Bahn, durch edle Abkunft [?].

imā nu kaṃ bhuvanā sīṣadhemendraśca viśve ca devāḥ

Diese Welten wollen wir nun gewinnen [?], Indra und alle Götter.

vi srutayo yathā patha indra tvadyantu rātayaḥ

Wie Ströme auseinander auf Wegen, Indra, mögen von dir Gaben ausgehen.

ayā vājaṃ devahitaṃ sanema madema śatahimāḥ suvīrāḥ

Hiermit möchten wir die von den Göttern bestimmte Beute gewinnen, uns freuen hundert Winter lang, mit guten Helden.

ūrjā mitro varuṇaḥ pinvateḍāḥ pīvarīmiṣaṃ kṛṇuhī na indra

Mit Kraft lassen Mitra und Varuṇa die Iḍās schwellen; mach uns, Indra, die Labung dick.

indro viśvasya rājati

Indra herrscht über alles.

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