iheva śṛṇva eṣāṃ kaśā hasteṣu yadvadān ni yāmaṃ citramṛñjate
Wie hier hört man ihre Peitsche in den Händen, wenn sie tönen; sie richten [?] ihren Zug wunderbar aus.
Sāmaveda · Aindra-Kāṇḍa
Indra; Vers 135 gilt der Sache nach den Maruts (Peitsche), sie sind aber im Text nicht genannt; Vers 141 gilt Savitṛ.
iheva śṛṇva eṣāṃ kaśā hasteṣu yadvadān ni yāmaṃ citramṛñjate
Wie hier hört man ihre Peitsche in den Händen, wenn sie tönen; sie richten [?] ihren Zug wunderbar aus.
ima u tvā vi cakṣate sakhāya indra sominaḥ puṣṭāvanto yathā paśum
Diese da schauen auf dich, o Indra, die Freunde, die Soma-Besitzer, wie Wohlgenährte auf ein Stück Vieh [?].
samasya manyave viśo viśvā namanta kṛṣṭayaḥ samudrāyeva sindhavaḥ
Vor seinem Grimm neigen sich alle Stämme, alle Völker, wie die Ströme zum Meer.
devānāmidavo mahattadā vṛṇīmahe vayam vṛṣṇāmasmabhyamūtaye
Der Götter Beistand ist groß; den erbitten wir; der der Kräftigen (sei) uns zur Hilfe.
somānāṃ svaraṇaṃ kṛṇuhi brahmaṇaspate kakṣīvantaṃ ya auśijaḥ
Mach (mich) zum Klangträger [?] der Somas, o Herr des Gebets, wie Kakṣīvant, den Auśija [Anm.: Sohn der Uśij].
bodhanmanā idastu no vṛtrahā bhūryāsutiḥ śṛṇotu śakra āśiṣam
Aufmerksamen Sinnes möge er uns sein, der Vṛtra-Töter, reich an Pressungen; es höre der Kräftige den Wunsch.
adya no deva savitaḥ prajāvatsāvīḥ saubhagam parā duḥṣvapnyaṃ suva
Heute, o Gott Savitṛ, lass uns Glück mit Nachkommen erstehen; das üble Traumgeschick treibe fort.
kvā3sya vṛṣabho yuvā tuvigrīvo anānataḥ brahmā kastaṃ saparyati
Wo ist dieser Stier, der junge, mit starkem Nacken, unbeugsam? Welcher Brahman-Priester [Anm.: brahmā] verehrt ihn?
upahvare girīṇāṃ saṅgame ca nadīnām dhiyā vipro ajāyata
In der Nähe der Berge, am Zusammenfluss der Flüsse, wurde der Weise durch Andacht geboren.
pra samrājaṃ carṣaṇīnāmindraṃ stotā navyaṃ gīrbhiḥ naraṃ nṛṣāhaṃ maṃhiṣṭham
Den Allherrscher der Völker, Indra, den neuen, soll der Sänger mit Liedern preisen, den Mann, den Männerbezwinger, den Freigebigsten.