Ihn, den Raschen, göttergetriebenen, Kräftigen, der die Wagen übertrifft, Tārkṣya mit unversehrter Radschiene, den Kampfsieger, Schnellen, wollen wir hier zum Heil rufen.
trātāramindramavitāramindraṃ havehave suhavaṃ śūramindram
huve nu śakraṃ puruhūtamindramidaṃ havirmaghavā vetvindraḥ
Den Retter Indra, den Helfer Indra, bei jedem Ruf den leicht Anzurufenden, den Helden Indra: ich rufe den Mächtigen, den vielgerufenen Indra; diese Darbringung soll der Gabenreiche Indra genießen.
yajāmaha indraṃ vajradakṣiṇaṃ harīṇāṃ rathya3ṃ vivratānām
pra śmaśrubhirdodhuvadūrdhvadhā bhuvadvi senābhirbhayamāno vi rādhasā
Wir verehren Indra, den mit der Keule in der Rechten, den Wagenlenker der Falben, der verschiedenartigen [?]. Er schüttelte seine Barthaare, er richtete sich empor; mit seinen Heeren [Furcht] einflößend, mit Gabe [strahlend] [?] [Anm.: Textzustand fraglich].
Den Feindbezwinger, den Kühnen, Ungestümen, Indra, den Großen, Unermesslichen, den Stier mit guter Keule; der Vṛtra erschlägt und Beute gewinnt, Güter gibt, der Gabenreiche, Gnadenreiche.
yo no vanuṣyannabhidāti marta ugaṇā vā manyamānasturo vā
kṣidhī yudhā śavasā vā tamindrābhī ṣyāma vṛṣamaṇastvotāḥ
Welcher Sterbliche uns bedrängen will, uns angreift, ob er sich für stark hält oder eilig: vernichte ihn im Kampf oder mit Kraft, Indra; wir wollen ihn, von dir beschützt, mannhaft überwinden [?].
Ihn, den die Stämme in den Vṛtra-Kämpfen wetteifernd rufen, den die Eilenden beim Anschirren rufen, den in den Heldenkämpfen, den am Ort der Wasser [?], den die Redner mit Kraftpreis zu sich lenken: das ist Indra.
Indra und Parvata, bringt mit großem Wagen schöne Stärkungen herbei, mit guten Männern. Genießt die Darbringungen bei den Weihehandlungen, ihr Götter; wachst durch die Lieder, euch erfreuend an der Anrufung [iḍā].
Für Indra [gehen] die Lieder, ungeschärft in ihrer Entsendung [?]; er trieb die Wasser vom Grund des Meeres hervor; er, der wie mit einer Achse zwei Räder mit seinen Kräften nach allen Seiten Erde und Himmel gestützt hat.
Die Freunde mögen dich mit Freundschaft herbeiwenden, auch über viele Fluten hinweg mögest du kommen; der Weise möge den Enkel des Vaters [napāt] in diesem Haus einsetzen, immer stärker leuchtend [?].
Wer schirrt heute an die Deichsel die Rinder der Ordnung, die kräftigen, glanzvollen, unversöhnlichen? Bei ihnen [sind] die Wasserfahrer, die Wohltäter; wer ihren Lohn erfüllt, der soll leben [?] [Anm.: Deutung unsicher].