Quellen der Menschheit

Sāmaveda · Aindra-Kāṇḍa

Kapitel 27 Indra-Lieder und Verse an Uṣas, die Götter, Ṛc und Sāman

Vers 367 gilt Uṣas, 368 den Göttern, 369 Ṛc und Sāman.

prapra vastriṣṭubhamiṣaṃ vandadvīrāyendave dhiyā vo medhasātaye purandhyā vivāsati

Immer wieder [bringt man] euch die Triṣṭubh-Stärkung, dem Tropfen [Soma], dem Helden [?]; mit Andacht, mit reicher Gabe, zum Erlangen der Weisheit verehrt [er] euch [?] [Anm.: Textzustand fraglich].

kaśyapasya svarvido yāvāhuḥ sayujāviti yayorviśvamapi vrataṃ yajñaṃ dhīrā nicāyya

Die beiden, von Kaśyapa, dem Lichtfinder, „Zusammengeschirrte“ genannt, auf deren ganze Ordnung die Weisen achteten bei der Weihehandlung [?].

arcata prārcatā naraḥ priyamedhāso arcata arcantu putrakā uta puramiddhṛṣṇvarcata

Singt, singt hin, ihr Männer; ihr Priyamedhas, singt. Auch die Söhnchen sollen singen; preist kühn die Burg [?].

ukthamindrāya śaṃsyaṃ vardhanaṃ puruniḥṣidhe śakro yathā suteṣu no rāraṇatsakhyeṣu ca

Ein Spruch für Indra ist zu sagen, der stärkende, für den, der viele zurückstößt; möge der Kraftvolle bei unseren Pressungen und in den Freundschaften Freude daran haben.

viśvānarasya vaspatimanānatasya śavasaḥ evaiśca carṣaṇīnāmūtī huve rathānām

Den Herrn [?] des Allmännlichen, der unbeugsamen Kraft: auf den Bahnen der Völker rufe ich mit Beistand die Wagen [?] [Anm.: Textzustand fraglich].

sa ghā yaste divo naro dhiyā martasya śamataḥ ūtī sa bṛhato divo dviṣo aṃho na tarati

Der ist es, der dein Mann des Himmels ist, mit Andacht des sich mühenden Sterblichen; mit Beistand überwindet er die Feinde des hohen Himmels wie die Bedrängnis [?].

vibhoṣṭa indra rādhaso vibhvī rātiḥ śatakrato athā no viśvacarṣaṇe dyumnaṃ sudatra maṃhaya

Weit ist deine Gabe, Indra, weitreichend die Schenkung, Hundertkräftiger. Und so, Allbeschauer, du Gabenschöner, erfreue uns mit Glanz.

vayaścitte patatriṇo dvipāccatuṣpādarjuni uṣaḥ prārannṛtūṃranu divo antebhyaspari

Auch die Vögel, die Fliegenden, Zweifüßer und Vierfüßer regten sich, glänzende Uṣas, den Zeiten folgend, von den Rändern des Himmels her.

amī ye devā sthana madhya ā rocane divaḥ kadva ṛtaṃ kadamṛtaṃ kā pratnā va āhutiḥ

Ihr Götter dort, die ihr in der Mitte im Lichtraum des Himmels seid: wo ist eure Ordnung, wo das Unsterbliche, wo eure alte Darbringung?

ṛcaṃ sāma yajāmahe yābhyāṃ karmāṇi kṛṇvate vi te sadasi rājato yajñaṃ deveṣu vakṣataḥ

Ṛc und Sāman verehren wir, durch die man die Werke tut; sie beide leuchten in deiner Sitzung und bringen die Weihehandlung zu den Göttern.

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