tadvo gāya sute sacā puruhūtāya satvane śaṃ yadgave na śākine
Das singt euch zusammen bei der Pressung dem Vielgerufenen, dem Mächtigen: Heil (sei) wie dem Rind, so dem Kräftigen.
Sāmaveda · Aindra-Kāṇḍa
Indra-Lieder; einzelne Verse (117, 118) sind schwierig.
tadvo gāya sute sacā puruhūtāya satvane śaṃ yadgave na śākine
Das singt euch zusammen bei der Pressung dem Vielgerufenen, dem Mächtigen: Heil (sei) wie dem Rind, so dem Kräftigen.
yaste nūnaṃ śatakratavindra dyumnitamo madaḥ tena nūnaṃ made madeḥ
Der Rauschtrank, o Indra, du Hundertkräftiger, der dir jetzt der glanzvollste ist – mit ihm berausche dich nun im Rausch.
gāva upa vadāvaṭe mahi yajñasya rapsudā ubhā karṇā hiraṇyayā
Ihr Kühe, sprecht zum Brunnen hin [?], (o) große, die der Weihehandlung Fülle geben [?]; beide Ohren sind golden. [Anm.: Deutung unsicher]
aramaśvāya gāyata śrutakakṣāraṃ gave aramindrasya dhāmne
Singt dem Ross genug, o Śrutakakṣa, der Kuh genug; genug ist es für Indras Wesen [Anm.: Textzustand fraglich; auch: „für den Wohnsitz Indras“].
tamindraṃ vājayāmasi mahe vṛtrāya hantave sa vṛṣā vṛṣabho bhuvat
Ihn, Indra, spornen wir zur Kraft an, um den großen Vṛtra zu erschlagen; er, der Stier, soll der Regner werden.
tvamindra balādadhi sahaso jāta ojasaḥ tvaṃ sanvṛṣanvṛṣedasi
Du, Indra, bist aus Stärke, aus Gewalt, aus Kraft geboren; du bist stets, o Regner, wahrhaft der Stier [?].
yajña indramavardhayadyadbhūmiṃ vyavartayat cakrāṇa opaśaṃ divi
Die Weihehandlung stärkte Indra, als er die Erde umkreisen ließ und im Himmel den Schopf [?] [Anm.: opaśa; auch „Dach, Stütze“] schuf.
yadindrāhaṃ tathā tvamīśīya vasva eka it stotā me gosakhā syāt
Wenn ich, o Indra, so wie du allein Herr über Güter wäre, dann sollte mein Sänger ein Freund der Rinder sein.
panyaṃpanyamitsotāra ā dhāvata madyāya somaṃ vīrāya śūrāya
Preiswürdig, ja preiswürdig – ihr Presser, eilt herbei zum Rausch: Soma für den Helden, den Streiter!
idaṃ vaso sutamandhaḥ pibā supūrṇamudaram anābhayinrarimā te
Hier, o Vasu, ist die gepresste Speise; trink; wohlgefüllt ist der Leib. O Furchtloser, wir haben dir gegeben [Anm.: rarimā te].